„Wie Rad-freundlich ist Darmstadt?“ will der ADFC wissen

ADFC FahrradumfrageDer ADFC befragt im Oktober und November 2014 wieder Radfahrer in ganz Deutschland dazu, wie Rad-freundlich ihre Stadt ist. Mithilfe von 27 Fragen in fünf Kategorien können Bürgerinnnen und Bürger ihre Heimatstädte bewerten.

Wie sehen lebenswerte Städte und Gemeinden aus, was bieten sie, damit Radfahrer aller Altersstufen sich wohl und sicher fühlen? Bewerten können das nur die Radfahrer selbst. Darum ruft der ADFC gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium auf, an der Umfrage zum Fahrradklima-Test teilzunehmen.

Beim ADFC-Fahrradklima-Test 2012 haben über 80.000 Bürgerinnen und Bürger mitgemacht. Die Ergebnisse sind der Gradmesser dafür, wie fahrradfreundlich die Stadt empfunden wird.

Daher ist es auch für Städte und Gemeinden attraktiv, Radfahrer zu motivieren, bei der Umfrage mitzumachen. Zumal Orte eine bestimmte Teilnehmerzahl erreichen müssen, um bewertet zu werden: Städte zwischen 100.000 und 200.000 Einwohnern brauchen mindestens 75 Teilnehmer.

Beider letzten Umfrage 2012 kamen 332 Städte und Gemeinden in die Bewertung. Darmstadt landete damals mit der Schulnote 3,80 („Ausreichend“) in der Kategorie „100.000 Einwohner bis 200.000 Einwohner“ auf Platz 14 von 21 und hatte sich gegenüber 2005 um nur einen Platz verbessert. Insgesamt eine sehr mäßige Bewertung.  Noch schwächer schnitt allerdings Offenbach ab: Note 3,92 und Platz 21. Frankfurt war mit Note3,65 leicht Fahrrad-freundlicher, Wiesbaden mit 4,55 deutlich schlechter.  Weitere 2012er-Ergebnisse können auf www.adfc.de/fahrradklima-test nachgelesen werden.

Die Umfrage ist mit ihren differenzierten Fragen auch eine Chance, den politisch Verantwortlichen eine Rückmeldung zu geben und zu zeigen, bei welchen Theman besonders dringend Verbesserungen notwendig sind. In etwa zehn Minuten lassen sich die 27 Fragen beantworten. Am Schluss der Umfrage ist Platz, um Hinweise auf lokale Probleme oder Besonderheiten einzutragen. Wer in mehreren Städten und Gemeinden mit dem Rad unterwegs ist, kann auch mehr als nur den Heimatort bewerten.

Zur Umfrage

  Den Rest des Eintrags lesen. »

Tags: , , , , ,

Gesucht: Gefahren für Radfahrer in Darmstadt

Fahrrad unterm LKWDie Lokalredaktion des Darmstädter Echos sucht (in der Echo Ausgabe vom Samstag, 4.10.) Hinweise auf gefährliche Stellen für Radfahrer im Stadtgebiet Darmstadts und bitten ihre LeserInnen um Unterstützung. Gesucht werden Hinweise auf unzureichend markierte Radwege, plötzlich endende oder unterbrochene Radwege sowie verwirrende Beschilderung. Oder natürlich Stellen, die aus anderen Gründen gefährlich sind.

Fotos nimmt die Redaktion gerne gleich mit dazu.

Eine Auswahl davon soll veröffentlicht werden. Die Hinweise sollen an lokalredaktion@darmstaedter-echo.de unter dem Stichwort: „Radfahren“ gesendet werden.

Ich kennen zwar viele solcher Stellen im Stadtgebiet, aber längst nicht alle und kann die, die ich kenne kurzfristig nicht alle abklappen. Daher mein Aufruf, die Aktion durch eigene Beiträge und durch aktives Weitersagen im Freundes-, Bekannten- und Kollegenkreis zu unterstützen.

Leider kann ich den Artikel mit der Suche auf der Echo-Webseite nicht finden, daher hier kein Link.

Darüber kann ich anbieten, hier nicht nur eine Auswahl, sondern alle relevanten Meldungen zu veröffentlichen, die auch an mich geschickt werden ( hier zur E-Mail Adresse ).

 

Siehe auch:

 

Halte nicht auf Radwegen – Danke!

Denn Radwege sind zum Parken da…  – Verkehrserziehungs-Tragikkomödie in drei Akten

Respekt: Mit 101 – Hessens ältester Radfahrer aus Reinheim

Ein Leben nur mit Radel ohne Auto…

 

 

Mehr Beiträge in der Kategorie “Verkehr

Radwege-Parken hat in Potsdam einer Mutter das Leben gekostet
Aufkleber “Parke nicht auf unseren Wegen”
Disclaimer Verkehr

 

Keinen Neun-mal-Sechs Artikel mehr verpassen: Das E-Mail Abo nutzen.

Tags: , , , ,

Vom Ende des Steinbruchs und der Schuld der Unpolitischen

Steinbruch TheaterEs gibt viele Leute, die sich als „unpolitisch“ bezeichnen und sich mit politischen Fragen nicht beschäftigen. Ich versuche immer, ihnen klar zu machen  dass die Politik, die sie so gezielt zu ignorieren versuchen, erheblichen Einfluss auf ihr ganz persönliches Leben hat.

Die jetzt plötzlich und völlig überraschend kommende Schließung des Steinbruch Theaters in Darmstadt-Traisa ist ein gutes Beispiel dafür.

Ich habe gestern erfahren, dass das Steinbruch Theater – seit 34 Jahren Club und Bühne für Musik diesseits des Mainstreams kurz vor den Toren Darmstadts – sehr abrupt seine Türen schließen muss. Der Besitzer des Gebäudes, so die Mitteilung der Betreiber des Steinbruchs, habe sich kurzfristig mit einem Investor geeinigt und sie „vor die Tür“ gesetzt.

Das ist sehr traurig, weil damit eine lange Tradition zu Ende geht und wohl auch Menschen wirtschaftlich vom Arbeitgeber Steinbruch abhängig waren, die nun sehr plötzlich ohne Einkommen dastehen.

Erstaunlich ist jedoch, dass die Betreiber in ihrer Mitteilung von „Moral“ („Raub“ des Konzeptes) sprechen und dem Investor vorwerfen, „hinter unserem Rücken Verhandlungen geführt“ zu haben. Denn es ist ein Vorgang, der normal ist, der überall und ständig stattfindet und der im vollständigen Einklang mit unserem Wirtschaftssystem steht: Der Marktwirtschaft. Ja, der sogar der Kern dieses Systems ist: Der wirtschaftlich Starke soll den wirtschaftlich Schwachen aus dem Markt drängen können – selbst wenn es für den Schwachen die wirtschaftliche Vernichtung bedeutet.

Den Rest des Eintrags lesen. »

Tags: , , , , , , , , , , , , ,

Esserett: Der ultimative Fressbewerb

Philipp Weber – streng verdaulich

 

vs:

Hagen Rether – Die Wahrheit über Fleisch

 

 Keinen Neun-mal-Sechs Beitrag mehr verpassen: Das E-Mail Abo nutzen

Schottische Unabhängigkeit: Why Cameron can’t help win Scotland (back) and what he has in common with Windows 8

Loch NessAm 18. September 2014 findet die spannendste Wahl dieses Jahres statt und dann (abhängig vom Ergebnis) könnte eines der spannendsten ökonomischen Experimente der seit der deutschen Wiedervereinigung beginnen. Denn morgen (b.z.w. wen ihr das lest, vermutlich heute, oder sogar gestern) stimmen die Schotten ab, ob sie weiter zu Great Britain gehören wollen. Und die Umfragen sagen zur Zeit einen (denkbar knappen) Sieg der Unabhängigkeitsbewegung voraus.

Aus rein wirtschaftswissenschaftlicher Sicht kann man sich das – aus sicherer Entferung – nur wünschen. Denn die daraus resultierende Entwicklung dürfte allemal spannend werden – egal wie sie verläuft.

Leider erzeugt jede solche politische wie wirtschaftliche Veränderung Verlierer. Und wie immer, wenn Nationalismus im Spiel ist, werden das vor allem die normalen Menschen sein. Insofern würde ich – kurzfristig und konservativ gedacht –  mir einen Verbleib Schottland in Großbritannien wünschen.

Mich erinnert jedoch der ganze Konflikt weniger an eine Frage politischer Macht oder ökonomischer Ratio, sondern vielmehr an eine langjährige Ehe, in der die – wie auch immer geartete – Zuneigung (trotz allen wirtschaftlichen Vorteile) unter einem Mangel an ehrlicher Wertschätzung  gelitten hat. Bis zu einem Punkt, an dem – trotz aller wirtschaftlicher Argumente – keine gemeinsamer Weg mehr vorstellbar ist.

Scottland - SchottlandDer emotionale Bruch mag weit zurück liegen. „Die späte Rache der Schotten an Thatcher“ nannte neulich eine Zeitung die Abstimmung, doch die kalten, verlogenen englischen Machtpolitiker Toni Blair und David Cameron haben sicherlich nicht geholfen, eine neue Liebe zu entfachen. Im Gegenteil: David Cameron can’t help the No campaign argumentiert Charlie Brooker in einem sehr unterhaltsamen Artikel im Guardian.

Und dann ist da noch der Verdacht, dass die ganze Situation komplexer ist und eine Dynamik in Gang setzen könnte, die – sagen wir mal – noch viel spannender ist als die rein ökonomische Analyse.

Denn ein unabhängiges Schottland wird sich – soviel ist schon jetzt klar – sofort um die Mitgliedschaft in der Europäischen Union bewerben. Und auch wenn eine Aufnahme nicht sofort erfolgen kann – sie steht wohl außer Zweifel. Über genau diese Mitgliedschaft aber wird aber das Rest-Großbritannien 2015 abstimmen und zumindest heute gilt ein Sieg der EU-Gegner als sicher.

Den Rest des Eintrags lesen. »

Tags: , , , , , , , ,

11. September in Darmstadt – die Debatte tobt

Kunstaktion durmstädter Brandnamen - Luise Bostonian beschreibt die MethodeHeute jährt sich die Darmstädter Brandnacht zum 70sten Mal. Und in Darmstadt gibt es eine heiße Debatte über den richtigen Umgang damit. Sollte man an das Ereignis erinnern? Darf man der Opfer gedenken? Was lernen wir daraus?

Zentrum der Kontroverse ist die Kunstaktion Durmstädter Brandnamen, die das Leid der Opfer ent-tabuisieren (und zum Nachdenken über Gewalt und Krieg anregen) möchte, ohne die Verbrechen der Nazis zu verharmlosen. Dieser Ansatz hat zahlreiche Kritiken und Kritiker hervorgerufen. Nicht unwesentlich  bin ich daran mit meiner Rezension und (wichtiger!) meiner Kritik beteiligt.

Dafür habe ich vom Künstler eine gepfefferte Kritik erhalten, die meine Position jedoch falsch darstellt und auf Vorwürfe antwortet, die ich so gar nicht erhebe. Ein Verteidigungs-Reflex? Ich werde antworten (habe das aber bisher nicht geschafft).

 

Eingebettet (und kaum davon zu trennen) ist die Diskussion natürlich in die (bundesweite) Bomber-Harris Debatte – auch wenn es dabei nicht um das Leid geht, sondern um die Bewertung der Bomben auf deutsche Städte im Allgemeinen.

Julia Schramm püber Bomber Harris

In diesem Kontext ist wohl auch die Reaktion des AStA der TU Darmstadt zu sehen, der die Kunstaktion scharf angreift:

Den Rest des Eintrags lesen. »

Tags: , , , , , , , , , , ,

Halte nicht auf Radwegen – Danke!

Halte nicht auf Radwegen

Fändest du es gut, wenn ein Fahrrad auf deiner Spur parken würde?
Bitte parke / halte nicht auf Rad- oder Fußgängerwegen. Auch nicht „nur mal kurz“. Danke!

 

Siehe auch:

 

Denn Radwege sind zum Parken da…  – Verkehrserziehungs-Tragikkomödie in drei Akten

Mehr Beiträge in der Kategorie „Verkehr

Radwege-Parken hat in Potsdam einer Mutter das Leben gekostet
Aufkleber “Parke nicht auf unseren Wegen”
Disclaimer Verkehr

 

Keinen Neun-mal-Sechs Artikel mehr verpassen: Das E-Mail Abo nutzen.

 

Tags: , , , , , , ,

Kinder mit Kung Fu ins Bett bringen

Hier ein Beitrag zu modernen Erziehungsmethoden (bzw. Väter-gerechter Spass mit Kindern):

https://www.youtube.com/watch?v=c3pj_Xm0Qf8

 

Keinen Neun-mal-Sechs Artikel mehr verpassen: Das E-Mail Abo nutzen.

Tags: , , ,

Zitat: Ich habe so viel aus meinen Fehlern …

Trapetz & Fehlertoleranz

 

Ich habe schon so viel aus meinen Fehlern gelernt, dass ich überlege noch mehr zu machen.

Straßenpoetin @DasJeanne

Siehe auch:

Mehr Zitate und Weisheiten in der Kategorie Zitate und Weisheiten.

 

 

Keinen Neun-mal-Sechs Artikel mehr verpassen: Das E-Mail Abo nutzen.

Tags: , , ,

England: Museen und Ausstellungen kostenlos

Modern Tate Gallery

Modern Tate Gallery

Kunst, Kultur- und Geschichts-interessiere Reisende verbinden den Auslandsbesuch gerne mit dem einen oder anderen Muesums- oder Ausstellungsbesuch. Auch für Familien mit Kindern sind diese eine gute Alternative an Schlechtwettertagen. Sie sind oft auch heimliche Budget-Fresser, denn  Eintrittsgelder sind im Voraus schwer zu planen und nicht einfach zu tracken.

Zu meiner Überraschung durfte ich in England feststellen, dass dort der normale Eintritt in öffentliche (staatliche) Museen kostenlos ist. Weder im Britsch Museum, noch im Imperial War Museum mußten wir Eintritt zahlen. Auch der Besuch der Tate Modern (incl. der Robert Mapplethorpe Räume) und der Ausstellung „Disobedient Objects“ im Victoria and Albert Museum Museum war kostenlos. Lediglich für den Besuch von Sonderausstellungen (wie der Matisse-Ausstellung der Tate Modern) wird Eintritt verlangt. Das gilt jedoch nicht für privatwirtschaftlich organisierte Touristen-Attraktionen wie das London Eye oder Madam Toussauds – und auch die angelikanische Kirche in England geht eine Sonderweg: Für den Besuch der Westminster Abby forderte sie stolze 17 Pfund (ca. 23€). Den Rest des Eintrags lesen. »

Tags: , , , , , , , ,