Archiv für April 2012

Das Model

Das Model (engl. The Model, Albumtitel: Das Modell) ist ein Lied der deutschen Gruppe Kraftwerk. Es erschien erstmals auf dem 1978er Album Die Mensch-Maschine und wurde ebenfalls 1978 als Single veröffentlicht. Der Text stammt von Emil Schult, die Musik komponierten Karl Bartos und Ralf Hütter (Quelle: wikipedia).

Hier das Original:

 

 

Die Version von Scala & Kolacny Brothers klingt (für mich) sehr traurig:

 

 

aber erinnert mich voll an Andreas Dorau & die Marinas (Fred vom Jupiter).

 

Die Band Ramstein hat das Lied 1997 in einer Rock/Metal-Version erneut in die Charts gebracht

 

 

Eisenberg hat die Ramstein- Version in einer ziemlich schrägen, Nightwish-artigen Variante gecovered. Großer Spass:

 

 

Kontrastprogramm: Eine Streicher-Version von David Byrne und dem Balanescu Quartet:

 


Eine fantistische und ziemlich jazzige Streicher-Version ist vom Havelka-Quartett

 

 

Wow!

 

Die Version des Brasilianers Seu Jorge e Almaz ist mit Jazz und Samba durchsetzt- verdammt cool:

 

 

Eine abgefahrene Ska/Polka-Version hat Polkaholix gemacht:

 

 

Ne ähnliche Version gibt von Crystal Pasture, aber nicht so gut, daher nur als Link .

 

Hier bei Eläkeläiset geht der Punk ab:

 

 

Und dann kam die Elektronik zurück in die Charts und hat natürlich viele inspiriert, bei den Meistern zu klauen. Gut gefällt mir die Version von Dj Lektron, die sehr spielerisch mit dem Material umgeht:

 

http://www.youtube.com/watch?v=gMjx3I_qL4I

 

Sehr gut finde ich auch die Version von Frobot . Weitere Remix-Versionen zum Beispiel von somegirl, Generator (incl. echt billigem Video), TonePort GX, Audio Objekt. Minimalistisch ist die Version von Noisebreezer. Techni-ka hat hier Madonnas völlig belanglosen Gesang drüber gelegt. Poppig-mainstream, aber nicht ohne Reize umgesetzt dagegen von Backtracks (Presents Michelle X):


 

Von Kraftwerk selbst ist diese sehr gute elektronische Version:

 

http://www.youtube.com/watch?v=mHA2Sl7nqQ4

 

 

Interessante laszive Variante von Canasta:

 

 

Trio Fratres macht per Akkordeon ein finnisches Volkslied draus:

 

 

 

Ein coole, spannungsgeladene Gitarren-Version stammt von Glen Hansard:

 

http://www.youtube.com/watch?v=g1PTNFdv4gw

 

Von Mezkal gibt es eine (recht zurückhaltende) Rock-Version

 

 

Ebenfalls Gitarren-lastig: Die Electric Six mit einer interessanten Interpretation

 

 

Die beste Rock-Version ist von Steve Albini & Zeni Geva:

 

 

SuperNaut: Rockig. Tschechisch? Witzig!

 

 

Ukulele spielt Das Model auf einer Bruko (cool!):

 

 

Zwischen Industrial und Punk diese Version von Ocaixi:

 

 

Industrial pur – Big Black :

 

 

Mein persönlicher Favorit ist eine abgefahrene Tex-Mex Version von den Messer Chups. Hier live:

 

 

oder mit einem Video, das Russ Meyers und Tarantino Fans begeistern dürfte:

 

 

 

Siehe auch weitere vergleichende Studien in Pop- und Musik-Kultur:

Louie, Louie

Jethro Tull: Locomotive Breath – 1971-2011 & still breathing

Blues ist Blues ist Blues – egal was ihr so schwafelt

Somebody that I used to know

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Die besten Lehrer

 

The best teachers are those who show you where to look, but dont tell you what too see.

 

Siehe auch:

Bildungsökonomisierung: Die Kids schlagen zurück!

Irrwege der Unterrichtsreform

Hessen: Mit der Bildungspolitik massiv unzufrieden

FDP: Hirschler neuer Staatssekretär im Kultusministerium

sowie weitere Artikel in der Rubrik: Bildungspolitik

 

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Literatur-Zitate

Bin jetzt Mitglied beim Literatur-Forum und habe dort die folgenden schönen Zitate gefunden:

 

Ich glaube, man sollte überhaupt nur solche Bücher lesen, die einen beißen und stechen. Wenn das Buch, das wir lesen, uns nicht mit einem Faustschlag auf den Schädel weckt, wozu lesen wir dann das Buch?

—Franz Kafka—

 

… Do I contradict myself? Very well, then I contradict myself, I am large, I contain multitudes.


Walt Whitman

 


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Die Sehnsucht des Dichters nach dem .

von Arthuro de las Cosas

Nachdenkliches Gesicht eines Affen (Grass nicht unähnlich)

Günther Grass – Wie er gezeigt werden muss (*)

Poesie
zarte Worte
kunstvolle Sätze
verletzliche Gedanken
offene Gefühle

Das Leben schneidet die Träume, Gefühle, Sehnsüchte entzwei
zermalmt zwischen Kontoauszug und Buchvertrag
Ständiger Kampf um die wahren Worte, die perfekten Sätze,
das gnädige Lob des Kritikers,
die Liebe des Publikums.

Ein einsamer Krieg ausgetragen auf kaltem Papier
Gegen sich selbst.

Ein Buch ist ein Buch ist ein Buch
Kein Leben.

Draußen – in der Tagessschau – tobt das Leben.
Reale Menschen, die kaum je
einen einzigen guten Satz über die Lippen bekommen
und doch 24/7/365 vortragen dürfen
auf allen Kanälen.

Obacht!
Wenn Dichterfürsten
Kriege erklären
Entschlossen den Mantel der Weisheit zu Boden werfen
Ihre Worte zur Front rufen
ob sie nun das Vierstromland erobern oder die heilige Nation verteidigen
oder die Unschuld deutscher Uboote

Endlich
Einmal richtig/wichtig sein
Schriften werden zu Eroberungsplänen
Metaphern zu Feindbildern
Jamben werden zu Marschbefehlen
Alliterationen zu Bombenteppichen über roten Dächern

Einmal Carl Schmidt
sein, einmal vorausmarschieren in die Stahlgewitter

Verzeiht ihnen, den greisen
Denkern, so kurz vor dem .

(ursprünglich gewidmet Hans Magnus Enzensberger und Peter Handke, und jetzt auch: Günther Grass…)

 

 

(*) Das Bild ist Günther Grass so ähnlich, wie sein Text “Was gesagt werden muss” den geopolitischen Realitäten rund um den Iran, Israel und Deutschland.

 

Foto: Carsten Buchholz

 

Weitere Lyrik von Arthuro de las Cosas:

Die Tage der Schildkröte

Supernova

in music

There is more to life

w/ and w/out you

Murder my Sweet

memories of the blazing sun

Endlich wieder Kriege führen

Todfeinde zu unseren Gunsten

Schwerer Rückfall

Die Sehnsucht des Dichters nach dem .

 

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Obama on a Skateboard