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U18 Wahlen am Freitag 13.9.2013 in Darmstadt

Update, 17.9.2013: Zu den Ergebnissen.

Ich finde es ja eh sehr bedauerlich,  dass Jugendliche nicht wählen dürfen und glaube, dass eine Altersgrenze beim Wahlalter nicht zur Demokratie passt. Genauso gut könnte man auch Menschen, die älter als 70 Jahre sind, auch das Wählen verbieten.

Anlässlich der LTW13 und BTW13 gibt es nun auch in Darmstadt eine U18 Wahl. Die zählt zwar nicht auf die Zusammensetzung der Parlamente ein, aber zumindest können die Jüngeren eine Woche vor den offiziellen Wahlen ihre Meinung zum Ausdruck bringen und damit vielleicht den einen oder anderen Erwachsenen umstimmen oder trotz persönlicher Gleichgültigkeit  zum Wählen motivieren. Wäre jedenfalls schön.

U18 Wahl heißt: In zur Zeit 11 Wahllokalen im Darmstädter Stadtgebiet können Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahre am Freitag, 13.September so wie die Erwachsenen wählen gehen.

Organisiert und getragen wird die U18-Initiative  vom Deutschen Kinderhilfswerk, dem Deutschen Bundesjugendring, Landesjugendringen, vielen Jugendverbänden und dem Berliner U18-Netzwerk. Die U18-Bundestagswahl 2013 wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Bundeszentrale für politische Bildung.

In Darmstadt wird die Wahl vom Stadtjugendring koordiniert.

In Darmstadt gibt es bisher 12 Wahllokale:

  • Ludwig-Georgs-Gymnasium, Nieder-Ramstädter Straße 2
  • Viktoriaschule, Hochstraße 44
  • Justus-Liebig-Schule, Julius-Reiber-Straße 3
  • Heinrich-Emanuel.Merck-Schule, Alsfelder Straße 23
  • Fanprojekt Darmstadt, Erbacher Straße 1
  • Jugendforum, Büdinger Straße 10
  • Bertolt-Brecht-Schule, Kranichsteiner Straße 84
  • JugendKlub Kranichstein, Jägertorstraße 179
  • CVJM-Heim, Schloßstr. 9, Eberstadt
  • Jugendhaus Zigarrnkist und Jugendzentrum Go-In, In der Kirchtanne 33, Eberstadt
  • Friedrich-Ebert-Schule, Ringstraße 51-61 | Pfungstadt
  • Jugendzentrum „Penthaus WX“,  Falltorstr. 3, Wixhausen

Es können noch Wahllokale hinzukommen, deshalb hier nachsehen.

Wahllokale können in Freizeiteinrichtungen, Schulen, Sportvereinen, Bibliotheken, Eisdielen, Schwimmbädern, sogar auf öffentlichen Plätzen in Form mobiler Wahllokale eingerichtet werden; kurzum: überall, wo sich junge Leute aufhalten. Du kannst dein Wahllokal hier anmelden: Hier geht´s zur Anmeldung von U18-Wahllokalen.

U18 Logo

 

 

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Magic meets Music

Waso KoulisEine Zeitreise mit authentischer irisch-schottischer Folk-Musik und magischer Zauberkunst

Doch noch einmal zu sehen: Am Samstag, 14.09.2013 im Theater im Pädagog, Darmstadt, 20 Uhr. Das TiP ist eine geniale Kulisse für dieses Spektakel!

Die Germanen brachten ihre Musik mit ins Frühmittelalter. Sie liebten das Heldenlied und das Götterlied und sie sangen das Tanzlied und das Liebeslied. Schon zu dieser Zeit nannten fromme Kirchenmänner die Lieder und Spiele gleichermaßen teuflisch, sie unterschieden nicht zwischen Lotterspruch, Totensang und Sisesang, der auch übermütig lustig war. Sie rechneten zu den Spielleuten Sänger, Gaukler und sogar Narren und Bettler. Und natürlich Wahrsager, Hexen und Zauberer.

Wo und wann immer Menschen sich versammelten, auf Märkten, an Hochzeiten, Kirchweihen und in Bischofshäusern fanden die wandernden Sänger und Schauspieler nur allzu freundliche Aufnahme – sogar in Nonnen- und Mönchsklöstern, wie auf Konzilen explizit verfügte Verbote nahelegen. Schon Cäsarius von Arles erwähnt, die Bauernweiber könnten wohl teuflische Liebeslieder, aber keine Psalmen singen. Fromme Geistliche entfernten sich, wenn Gaukler und Spielweiber auftraten, aber nicht alle taten es und verschiedene Konzilien geboten den Geistlichen, Hochzeiten fernzubleiben, bei denen Liebeslieder gesungen wurden und üppige Tänze stattfanden.

Bei all solchen Gelegenheiten traten auch sogenannte Hexen, Hexenmeister oder Zauberer auf. Sie waren oft hervorragende KennerInnen der Natur. Sie übernahmen das alte, überlieferte Wissen der heidnischen Priesterinnen und pflegten und bereicherten es. Sie verfügten über umfangreiche Kenntnisse, die sie einsetzten, um Kranken und in der weiblichen Gesundheitsfürsorge (Geburten, Beratung zu Fruchtbarkeit oder Empfängnisverhütung) zu helfen. Aber auch Erfinder und Tüftler rechneten sich oft dieser Kategorie zu oder wurden von Staat und Kirche als solche verunglimpft und verfolgt.

Musik und Magie – beide Künste entzogen sich im Mittelalter der Kontrolle der allmächtigen Kirche und der Macht der Adligen. Sie waren selbstverständlicher Teil des Lebens der einfachen Menschen.

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Podiumsdiskussion: Wege zu einer angemessenen Förderung freier Theater in Hessen

Theater Moller HausDie Freie Szene Darmstadt e.V. veranstaltet am Mittwoch, den 11. September 2013, 19 Uhr,  im Theater Moller Haus eine  Podiumsdiskussion zum Thema:

Freie Theater, eine kulturelle Konstante in Hessen.

Wege zu einer angemessenen Förderung.

 

Direkt vor der Landtagswahl möchten die Darmstädter TheatermacherInnen die Vorstellungen der Parteien zur Kulturförderung in Hessen kennenlernen und diskutieren.

  • Was ist der Stellenwert freier Kulturangebote in der Gesellschaft?
  • Welche politischen Rahmenbedingungen können für eine qualitativ hochwertige Kulturarbeit in einer lebendigen Kulturszene sorgen?
  • Was sind Wege zu einer angemessenen, verlässlichen und effizienten Förderung?

Auf dem Podium sitzen:

  • Hildegard Förster-Heldmann (Bündnis 90/DIE GRÜNEN)
  • Katrin Kosub (SPD)
  • Leif Blum (FDP)
  • Thomas Frischkorn (Die Linke)
  • Irene Jost-Göckel (CDU)
  • Jan Deck (Landesverband Professionelle Freie Darstellende Künste Hessen e.V.)

Moderation: Dr. Olga Zitzelsberger, TU Darmstadt. Freie Szene Darmstadt erwartet eine spannende und kontroverse Diskussion.

 

 

 

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Schülerforderungen an Landtags-Wahlprogrammen gespiegelt

LGG-Schüler ForderungenIch hatte kürzlich  die Forderungen der “Zukunfts-Werkstatt Schule” am LGG  in Darmstadt vorgestellt. Da sich ja nun die Landtagswahl nähert, war es spannend, mal zu sehen, wie diese Forderungen zu den Parteien passen, die bei der LTW antreten. Ich habe mal mit einer Auswertung der Programme der wichtigsten Parteien (meine Meinung) begonnen. Soviel vorweg: Es gibt in der Bildungspolitik deutliche Unterscheide zwischen den Parteien – und einen überraschenden (knappen) Sieger.

Die Auswertung hat immerhin so viel Spass gemacht, dass ich das auch für meine (deutlich weitergehenden) bildungspolitischen Ansichten ebenfalls noch machen werde. Wenn ich dann die Zeit finde, folgen dann auch die anderen Parteien noch.

Hier die Logik der Punktvergabe:

  • 5  Punkte: Voll / sehr hohe Übereinstimmung
  • 4 Punkte: Weitgehende Übereinstimmung
  • 3 Punkte:  Teilweise Übereinstimmung
  • 2 Punkte: Geringe Übereinstimmung
  • 1 Punkt: Im Programm nicht erwähnt
  • 0 Punkte: Gegenteilige Forderung

 

Das Ergebnis:

Die Reihenfolge der Nennung in der Tabelle folgt der Gesamt-Punktzahl:

Piraten Linke SPD Grüne CDU FW AfD FDP max
Kindergarten
Kindergarten
(verpflichtend) für alle
3 3 3 3 0 5 0 1 5
Spielerische, bilinguale
Förderung
1 4 1 1 4 1 1 0 5
Grundschule
Inklusiv 5 5 5 5 2 1 1 0 5
6-jährig 5 4 4 4 1 1 1 1 5
Nachmittagsbetreuung 4 4 5 5 4 3 1 3 5
kostenloses Mittagessen 5 5 1 1 0 1 1 1 5
Kreativ-Angebote 3 1 1 1 1 1 1 1 5
Praxis-Angebote 3 1 1 1 1 1 1 1 5
bilinguale Förderung 3 4 1 1 4 1 1 0 5
Ethik Pflichtfach 1 1 1 0 1 1 1 0 5
Gesamtschule als
Normalform
5 5 5 3 0 2 1 0 5
Inklusiv 5 5 5 5 2 1 1 0 5
Klassengröße max 20
Schüler
5 4 1 3 1 5 1 1 5
2 Lehrer pro Klasse 1 2 1 3 1 1 1 1 5
kostenloses Mittagessen 5 5 1 1 0 1 1 1 5
bilinguale Förderung 3 3 1 1 1 1 1 1 5
verpflichtendes Fach:
Medienkompetenz
1 1 1 1 2 1 1 3 5
gesellschaftspolitischer
Schwerpunkt
1 1 1 1 1 1 1 1 5
Schülermotivierendes
Rückmeldesystem
1 1 1 5 0 1 1 1 5
Tutor-System 1 1 1 1 1 1 1 1 5
Ethik als Pflichtfach 1 1 1 0 1 1 1 1 5
Oberstufe: LK max 15
Schüler
3 4 1 2 1 3 1 1 5
Oberstufe: GK max 20
Schüler
5 4 1 3 1 5 1 1 5
freie Prüfungsfächerwahl 1 1 1 2 1 1 1 1 5
freie LK-Wahl 1 1 1 2 1 1 1 1 5
 Gesamtpunktzahl 62 61 46 46 32 32 20 19 105

 

Eine solche Auswertung  beinhaltet natürlich immer auch einen gewissen Grad an (persönlicher) Interpretation. Jeder möge sich sein eigenen Bild bilden. Dafür hier der Direktzugriff auf die Programme der Parteien:

Piratenpartei Wahlprogramm Landtagswahl Hessen 2013

Die Linke – Wahlprogramm Hessen 2013

 SPD Wahlprogramm Landtagswahl Hessen 2013

Grüne Wahlprogramm Landtagswahl Hessen 2013

CDU Wahlprogramm Landtagswahl Hessen 2013

Freie Wähler Wahlprogramm Landtagswahl Hessen 2013 (PDF)

Alternative für Deutschland Wahlprogramm Landtagswahl Hessen 2013

FDP Wahlprogramm Landtagswahl Hessen 2013 (PDF)

 

Lasst uns unbedingt per Kommentar wissen, wenn (und warum) ihr zu anderen Ergebnissen kommt.

 

Weitere Artikel zur LTW13 und BTW13:

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Luftschutzbunker auf der Knell

Luftschutzbunker auf der Knell beim Tag der offenen TürHeute am Tag des Denkmals war auch der oberirdische Luftschutzbunker auf der Knell zu besichtigen. Nach dem ECHO Artikel dazu hatten sich sehr viele Darmstädter zur Besichtigung entschlossen. Die anwesenden Denkmalschützer war sehr überrascht von dem Ansturm, der reguläre Führungen vereitelte. Dennoch war Denkmalschützerin Ingrid Leist sehr auskunftsfreudig und ständig scharrte sich vor der Tür des Bunkers eine Traube von ZuhörerInnen um sie.

Die Besichtigung war nur bis zu 7. Ebene möglich, weiter reicht die Verkabelung der Beleuchtung bisher noch nicht.

Das Bauwerk ist schlicht und doch – wenn man sich die Umstände seiner Nutzung ins Gedächtnis ruft – beeindruckend und bedrückend zugleich.

Der Bunkertyp  („Winkel“-Türme vom Typ 2C) wurde 1936 (also noch während der Kriegsvorbereitungen der Nazis) erfunden. Seine Wände sind am Boden 3 Meter dick, an der Spitze immer noch 1,30 Meter. Trotzdem ist es schwer zu glauben, dass  sie einen direkten Treffer unbeschadet überstehen würden. Frau Leist erklärte es damit,  dass die Bombe aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit am Turm abrutscht, bevor sie die volle Wucht ihrer Explosion entfalten kann. Durch die runde Form bietet der Turm dann keinen direkten Wiederstand.

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Forderungen der „Zukunfts-Werkstatt Schule“ am LGG, Darmstadt

Während der Projektwoche 2013 am Ludwig-Georgs-Gymnasium (LGG) in Darmstadt haben SchülerInnen zusammen diskutiert, wie eine bessere Bildungspolitik und eine bessere Schule aussehen müssten. Ihre Anliegen und Verbesserungsvorschläge stammen weder aus dem akademischen Elfenbeinturm noch aus den Programmen der Parteien – sondern aus langjähriger praktischer Erfahrung mit den Bildungsinstitutionen. Wer also Schule wirklich verbessern will, sollte ihnen genau zuhören.

Im Rahmen des darauf folgenden Schulfestes haben sie ganz konkrete politische Forderungen ausgestellt, die aus ihren Diskussionen entstanden sind. Dies Ergebnisse möchte ich hier dokumentieren:

LGG Darmstadt: Zukunfts-Werkstatt Schule

 

 

 

Inklusive Gesamtschule

 

Oberstufe:

Oberstufe,

 

 

Siehe auch:

Marburger Bildungsaufruf: Demokratisierung statt Ökonomisierung!

Soziale Herkunft entscheidet über Chancen

Kinderbetreungs-Verschlechterungs-Förderungs-Gesetz (KiföG)

Wieviel müssen Eltern leisten – wann versagt Schule?

Sitzenbleiben

Halten Sie eine Leistungsselektion nach der vierten Klasse für richtig?

Hessisches Kinderförderungsgesetz – Verschlechterung der Kinderbetreuung durch CDU und FDP?

Hessische Bildungsmisere continues…

 

Mehr Informationen zur Bildungspolitik:

Literaturliste Bildungspolitik

Ausbildungsalternativen: Abi, Lehre, Studium, …

Artikelsammlung Kindergarten / Krippe / Kita

Linksammlung Rahmenbedingungen des Lernens

Linksammlung Lehrerinnen & Lehrer

Internationale Vergleiche, Erfahrungen sowie Pisa & Co.

Konfliktbewältigung an der Schule

Infos rund um Anti-Pädagogik

Soziale Schranken zum / im Studium

Linksammlung Bildungs(politik)konzepte

 

 

 

 

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SPD Prominenz in Darmstadt

Eben bin ich in der Stadt über reichlich SPD Prominenz gestolpert. Thorsten Schäfer-Gümbel hab ich gleich erkannt, aber Klaus Wowereit (SPD Bürgermeister in Berlin) hatte ich irgendwie nicht erwartet und brauchte deshalb kurz, um das Gesicht einzuordnen.

Hier ein paar fotografische Impressionen:

Klaus Wowereit

Klaus Wowereit

Thorsten Schäfer-Gümbel

Thorsten Schäfer-Gümbel

Thorsten Schäfer-Gümbel

….und nochmal TSG, vor dem SPD Hessen Logo

Michael Siebel

Michael Siebel – SPD Kandidat für den Wahlkreis 49 (nördlicher Teil der Stadt Darmstadt mit Arheilgen, Gervinus, Kranichstein, Martins- und Johannesviertel, Darmstadt-Mitte, Waldkolonie und Wixhausen)

Ich habe auch ein bischen zugehört und es wurden (von Herrn Wowereit) viele richtige Dinge gesagt. Was mir nicht klar geworden ist, warum er jetzt Forderungen stellt, die die gleiche Bundes-SPD nicht vertreten hat, als sie regierte. Das Personal hat sich kaum geändert, auch Herr Wowereit war damals schon dabei und ich habe nie gehört, dass er der SPD Sozial- und Steuerpolitik unter Schröder und in der großen Koalition mal widersprochen hätte. Die Hessen SPD muss ich fairer Weise davon ausnehmen, aber die Bundes-SPD hat für mich ein massives Glaubwürdigkeitsproblem. Wer von der SPD eine fairer Steuer- und Sozialpolitik will, muss – fürchte ich – die Linke wählen. Nicht aus Überzeugung, aber um den notwendigen Druck auszuüben.
 

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REWE-Lob

Ich habe vor kurzem die miserablen Fahrrad-Abstellmöglichkeiten bei meinem lokalen REWE-Markt kritisiert. Jetzt habe ich entdeckt, das REWE auch anders kann. Beim neu umgebauten REWE-Markt in der Dieburger Straße werden nicht nur viele Fahrradabstellmöglichkeiten geschaffen, sondern sie sind auch auf neustem Stand der Bequemlichkeit und Sicherheit :

Gute Fahhrad-Abstellmöglichkeiten an einem Rewe Markt in Darmstadt

Das muss man auch mal loben, finde ich. Leider ist dieser Markt zu weit von meinem Wohnort entfernt. Aldi bietet bei mir als Radfahrer in der direkten Umgebung immer noch die beste Abstellmöglichkeit

.

Auf Utopia.de hat REWE übrigens auf meinen offenen Brief reagiert. Meine Mail an den Konzern ist dagegen (obwohl deutlich früher verschickt) immer noch ohne jegliche Reaktion.

 

Siehe auch:

Rubrik Verkehr

 

 

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NSA & deutscher Staatsschutz gegen Griesheimer

Erstaunliches geschieht in Hessen. Und weil mir das bedrohlicher und anti-demokratischer erscheint, als die abstrakte Bedrohung  durch Prism, will ich dem Thema etwas mehr Platz widmen. Es zeigt wunderschön, wie das Zusammenspiel von Überwachung und Poilzeidruck die freie Meinungsäußerung beschränken können. Die deutsche Regierung tut empört, wenn Erdogan Twitterern die Polizei nach Hause schickt, doch hier passiert genau das selbe:

Griesheimer im Visier der NSA - Artikel

 

Ich bin erstaunt, dass sich Polizei und Staatsschutz vor den Karren einer ausländischen Macht spannen lassen.

Am entlarvensten finde ich: „Bangert wurde auch darauf hingewiesen, niemandem etwas von dem Gespräch zu erzählen“.
Die wissen selbst, dass das nicht in Ordnung ist, was sie da treiben.

Auch wenn sich die Piraten zur Zeit nicht optimal präsentieren: Was hier passiert, zeigt wie dringend wir eine Partei wie diese brauchen. Die Grünen haben sich – insbesondere gegenüber den USA – viel zu unkritisch positioniert.

 

Siehe auch:

 

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Betr. Ihre Aktion „Zu REWE radeln“

Update 1.7.2016:  Der Rewe- Markt in Darmstadt (Eschollbrücker-Straße) hat immer noch nicht das Geringste für seine radfahrenden Kunden getan – und Autofahrer fühlen sich ermutigt, den schon knappen Platz weiter zu beschränken:

Rewe Parkplatz - Fahrrad

Ich kaufe da deswegen (und inzwischen deswegen) schon lange nicht mehr ein.

 

REWE-Zentral-Aktiengesellschaft
Domstraße 20
D – 50668 Köln

Sehr geehrte Damen und Herren,

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