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Restaurant-Kritik: Khan – der mongolische Massen-Grill

Mit Projekt-Kollegen Essen gehen ist eine schöne Sache, die das Team zusammen bringt. Dafür hatten wir uns dieses Mal im Khan am Darmstädter Bahnhof verabredet. Ich hatte dort vor langer Zeit einmal gegessen und das Essen als gut und die Athmo als freundlich in Erinnerung.

Khan - der mongolische Massengrill

Khan – der mongolische Massengrill

Als ich an diesem Mittwoch Abend das Lokal gegen 19 Uhr betrat, war es voll besetzt und laut. Dazu muss man wissen, dass das Khan kein kleines Restaurant ist, sondern ein großer Saal. Vor allem größere Gruppen hatten sich an diesem Abend dort eingefunden.

Interessant am Khan ist, dass es ein Buffet mit rohen Speisen gibt, aus dem man seine Wahl treffen kann und die der Koch dann am offenen Grill vor den eigenen Augen frisch zubereitet. Die damit verbundene Lauferei sorgt jedoch auch für einige Unruhe – sowohl am eigenen Tisch. als auch ganz allgemein im Saal. Alternativ kann man aus einer Karte ein fertiges Gericht auswählen. Die Karte läßt jedoch offen was an ihr nun speziell mongolisch ist und weckt auch keine Neugierde, sondern bedient vor allem die Standard-Erwartungen des deutschen Publikums.

Während sich die Kollegen überwiegend für das Buffet entschieden, begnügte ich mich mit einer Sammlung von Vorspeisen. Die allgemeine Einschätzung war, dass das Essen durchgängig in Ordnung war, aber nichts Besonderes.

Das ist bei solchen Events nicht weiter tragisch, denn wir waren ja vor allem wegen der Kollegen da und das Essen war mehr oder weniger der Bonus. Doch am Tisch wollte einfach keine Unterhaltung aufkommen. Das lag daran, dass die hohe Lautstärke der Gespräche im Raum das Sprechen anstrengend und das Zuhören schwierig machte. Es war einfach keine nette Atmosphäre.

Ganz grauenhaft jedoch war der Service. Den Rest des Eintrags lesen. »

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Yoko Ono: „Half-a-wind Show“ in der Schirn in Frankfurt

Eingang zur Schirn (Frankfurt) mit dem Plakat der Yoko Ono AusstellungEs gibt inzwischen viele Menschen, die Yoko Ono (小野 洋子) gar nicht kennen. Andere kennen sie als Frau von John Lennon (dessen Ermordung 1980 zu einem meiner ersten Nachrichten-Erinnerungen gehört). John Lennon kennen ja inzwischen auch schon viele (jüngere) nicht mehr.

Einer Minderheit ist Yoko Ono auch als bedeutende Künstlerin bekannt, die die Kunstszene bereits vor ihrer Ehe mit John Lennon als bekannteste Vertreterin der Fluxus-Bewegung erfolgreich aufmischte.

Der Künstlerin Yoko Ono  widmet die Schirn in Frankfurt noch bis zum 12. Mai eine Retrospektive.

Bekannt wurde Yoko Ono mit ihren richtungsweisenden Arbeiten in den frühen 1960er-Jahren, die zuerst in New York und später in Japan gezeigt wurden. Sie war und ist eine provokante Konzept-, Performance-, Körper- und Videokünstlerin, die sich ihre Materialien und Medien passend zu ihren Ideen und Botschaften erarbeitet.

Bilder von Yoko OnoDie Retrospektive zeigt schwerpunktmäßig ihre Werke aus den frühen und späten 60er Jahren, als ihr Einfluss auf die Kunstszene am stärksten war und ihre Werke am kontroversesten diskutiert wurden. Zu kurz kommt meiner Meinung das Spätwerk der Künstlerin, die dieses Jahr ihren 80sten Geburtstag feiert – was sie später und aktuell für Kunst macht(e), hätte mich deutlich stärker als repräsentiert interessiert.

Wer Yoko Onos Kunst bisher nicht kannte, erlebt sie in Frankfurt als ideenreiche, kritische, um-die-Ecke-denkende Künstlerin, die immer wieder mit ungewöhnlichen Ansätzen inspiriert und zum Nachdenken anregt. Vor allem aber zeigt sie viel Humor und zeigt, dass Kunst auch Spass machen kann, ohne oberflächlich zu werden.

Record of snow falling- by Yoko OnoIch will nicht verschweigen, dass mir längst nicht alles gefällt. Ihre „Instructions“ zum Beispiel – sind interessant, wenn sie außerhalb eines konkrteten Kontextes präsentiert werden. Wenn sie aber – wie bei verschiedenen Happenings in den 60ern – tatsächlich befolgt werden (sollen), ist das nicht mein Ding. Das mag daran liegen, dass ich eine Aversion dagegen habe, Anweisungen zu folgen, deren Sinn ich nicht sehe.

Was ich dagegen sehr gut finde, ist ihr Ansatz zu Mitmach-Kunst, nach der das Kunstwerk  erst in Interaktion mit dem Betrachter / Berührer / Zuschauer  vollendet wird. Die Referenzen zu John Cage sind nicht nur offensichtlich, sondern werden auch ausdrücklich benannt. Deshalb dürfte die Ausstellung auch für Darmstäder besonders interessant sein – zumindest wenn sie die John Cage-Aktionen im letzten Sommer mitbekommen haben.

Mit Glück kann man auch mit Yoko Ono selbst in Kontakt treten. Denn in einer der ausgestellten Installationen steht ein Telefon. Und dort hat Yoko Ono seit Eröffnung der Ausstellung mindestens einmal angerufen.

Object in the box - by Yoko Ono

 

Ausstellungs-Seite der Schirn

Film zur Ausstellung

Wikipedia zu Yoko Ono

A perfect chess board created by Yoko Ono. – Man spielt so lange, wie man sich merken kann, wem welche Figuren waren … 🙂

 

Das könnten weitere, ergänzende Links zu diesem Artikel sein:

FAZ: Frankfurt feiert Yoko Ono: Die Erfindung des halben Raums

Süddeutsche: Yoko Ono wird 80: Neuer Blick auf die Vorkämpferin

Aber: Keine Links auf deutsche Presseerzeugnisse aus Protest gegen das sogenannte „Leistungsschutzrecht“

 

Siehe auch:

5. September bis 3. Oktober in Darmstadt: Anders sein – anders sehen

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Verfrühte Vorankündigung: Fotoausstellung vom 5. September bis 3. Oktober

FotografUpdate: 4,6,2013: Eigene Web-Seite für die Ausstellung ist online: www.anders.blogsport.eu

Update, 29.5.2013: Thema steht fest: „Anders sein – anders sehen“.

Außer dem Ort, dem Termin und mir steht eigentlich noch gar nichts fest. Aber immerhin:

Vom 5.September bis 3. Oktober werde ich im Theater im Pädagog eine Auswahl meiner Fotos ausstellen.

Jetzt muss ich mein Material sichten (ca. 6.000 Dias und viel mehr digitale Bilder), mich für ein Thema (viele Ideen) entscheiden (oh je!) und dann die Bilder auswählen (furchtbar!).

Überlege, ob ich den Prozess im Blog dokumentieren sollte.

Details folgen auf jeden Fall hier.

Auf jeden Fall will ich das als Gelegenheit nutzen, dem Theater im Pädagog für die Möglichkeit zu danken und auf die anderen Fotoausstellungen hinzuweisen, die dort vorher stattfinden. Ab Donnerstag zeigt dort z.B. Natalie Krieger ihre Bilder „unterwegs ……… in New York“ .

Außerdem bin ich noch an der Idee einer Gemeinschafts-Ausstellung „Dystopische Darmstadt“ dran. Aber das ist bisher wirklich noch nicht mehr als eine Idee.

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Evens & Theessink: Delta Time im Rex Bensheim

Terry Evans hat den Blues

Terry Evans hat den Blues

Ich vermute, es war der Jazz, der mich – bereits in jüngsten Jahren – mit dem Blues infiziert hat. Doch es brauchte immerhin bis in die Pubertät und ZZ Top, um diese Leidenschaft zu erkennen. Und Whitesnake. Erst danach habe ich – nicht unbeeinflusst durch den Film Blues Brothers – nach und nach die Helden des Blues kennen und lieben gelernt: Aretha Franklin, Muddy Waters, B.B. King, J.J.Cale,  .. el. al.

In den letzten Jahren kamen für mich die neuen Impulse für den Blues wieder aus der Richtung, aus der ich ihn damals kennengelernt hatte: dem Blues-Rock. Die „Jon Spencer Blues Explosion“ und zuletzt „The Black Keys“ waren die Entdeckungen, die ich zuletzt viel gehört habe.

Mehr zufällig wurde ich dann neulich auf ein Konzert im Rex in Bensheim mitgeschleppt. Terry Evans und Hans Theessink. Hab mich natürlich auf Youtube kundig gemacht. Was ich da hörte, klang wie gut geeignet für einen netten Abend.

Was mich dann im Rex erwartete, war kein guter Abend, das war absolut fantastisch. Umwerfend.  Abgefahren. Für eines der besten Konzerte die ich je gesehen habe, brauchte es nicht mehr als zwei Männer mit zwei Gitarren. Theessink ist ein Perfektionist an der Gitarre, Evans ein begnadeter Sänger mit einem unglaublich breiten Spektrum – sowohl stimmlich als auch stilistisch.

Sie spielten einen Blues irgendwo zwischen dem weißem Blues von Clapton oder Ten Years After und klassischen Mississippi Delta Blues, jonglieren mit den Stilen und Stimmungen und mixen immer mal wieder reichlich R’n’B oder eine erfrischende Priese Gospel hinein. Und alles so authentisch, als seien wir nicht in Bensem, sondern in einer Kaschemme irgendwo im Delta.Das die steifen Hessen sich etwas schwer taten, aus sich heraus- und mitzugehen, tat dem Genuss keinen Abbruch.

Die vielen Wechsel in Tempo, Stimmung, Stimme, Stil, Lautstärke, u.s.w. ist das, was dieses Duo vielleicht am deutlichsten von vielen anderen Blues Bands unterscheidet. Sie wechseln – ohne Brüche – von traurigen Songs wie „It hurts me too“, die klassische Blues Motive wie Liebseskummer und Beziehungskrisen verarbeiten,  zu Ohrwürmern wie „Puring water on a drowning man“. Sie spielen den Klassiker „The Birds And The Bees“, mit dem Terry Evans nicht nur sein erstes Geld als Musiker verdiente, sondern als Mitglied der „Turnarounds“ auch gleich einen Welthit landete – vor mehr als 50 Jahren. Auf diesen fröhlichen Ausflug in die Unbeschwertheit der Charts kann dann aber ohne Probleme eine ausgedehnte  und extrem anrührende Interpretation des sozialkritischen J.B. Lenoir-Titels „Down In Mississippi“ folgen. Nur um dann kurz später den selben Staat in Theessinks „Mississippi“ als Wiege des Blues zu feiern. Um dann völlig respektlos und genial den Rock’n Roll Klassiker „Marbellene“ zu ver-Blues-en. Ein Fest! Und dann laufen einem bei „Shelter from the storm“ Schauer den Rücken herunter  – so leise, so anrührend, so zärtlich zupfen sie dieses Liebeslied.

Thesink & EvansEinen ordentlichen Anteil an der Faszination haben auch die tollen – aber sehr unterschiedlichen – Stimmen der beiden, die sich beim gemeinsamen Gesang zu sehr dynamischen Harmonien ergänzen. Daran hat nicht nur das Publikum seinen Spaß – auch Evans und Theessink stecken sich offensichtlich selbst damit an.

Das ganze Gemisch macht sehr viel Spass – emotional, aber durchaus auch intellektuell.  Und das Auge kommt dabei nicht zu kurz. Denn obwohl hier nur zwei Männer auf der Bühne sitzen, wird dem Auge viel geboten. Wer nah genug an Terry Evans stand (was bei kleinen Sälen wie dem Rex kein Problem ist) konnte sein intensives und eindrückliches Mienenspiel beobachten. Theessink dagegen hat ein echtes Pokerface, dafür aber ein um so beeindruckenderes Fingerspiel an der Gitarre zu bieten.

Aber sind Evans und Theessink wirklich so fantastische Musiker? Oder hat mich hier ein Live-Auftritt einfach nur mitgerissen (wäre nicht das erste Mal)? Um das überprüfen zu können (und weil so die Musiker am meisten profitieren, nicht Labels, Speditionen und Vertriebs-Konzerne) habe ich mir schon in der Pause zwei Silberscheiben zugelegt (sie hatten auch echte Platten dabei):

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Wu’s Kitchen

Wu's Kitchen Lange schon hatte ich kein Sushi mehr gegessen und als ich letzte Woche den Sushi-Experten meines Vertrauens befragte, wo ich denn aktuell in Darmstadt Sushi essen könnte, war ich erstaunt, dass er mir ausgerechnet Wu’s Kitchen empfahl. Denn an diesem Restaurant fahre ich täglich auf dem Weg zur Arbeit vorbei und angesichts seiner Lage am unwirtlichen Gewerbehof an der Eschollrücker Str. wäre ich nicht auf die Idee gekommen, dass man hier gut Essen könnte. Auch der Aufgang durch ein weiss gestrichenes Apotheken- und Ärzte-Treppenhaus, in dem es leicht nach medizinischen Desinfektionsmitteln roch, ließ Zweifel an der Empfehlung aufkommen.

Die erste Überraschung war die recht gediegene Athmo der Einrichtung. Ein krasser Gegensatz zum eben erlebten Treppenhaus. Viel Schwarz, wenig China-Kitsch. Gedämpfte Athmosphäre – ein angenehmer Ort für vertrauliche und persönliche Gespräche.

Die Karte: Eine Mischung chinesischer Gerichte mit japanischem Sushi. Beides jedoch auf – für typische Asia-Restaurants – weniger gewöhliche Weise. Die chinesischen Gerichte nicht als die übliche „Schweinefleisch mit …“-Liste mit zig-Variationen, sondern ausgewählte Gerichte. Das Sushi nicht als fertig kombinierte Platten, sondern der Gast ist gezwungen, sich ein eigenes Menue zusammenzustellen. Hier wird offensichtlich nicht der Asia-Erwartung der Durchschnitts-Deutschen bedient, sondern eigener Stil gepflegt. Natürlich lagen Stäbchen selbstverständlich bereits am Tisch.

Die jungen Bedienungen waren fix, wenn auch ein wenig chaotisch, aber dabei immer freundlich und zuvorkommend. Die Frage, wie scharf das „Scharf“ auf der Karte sei, wurde knapp wie zutreffend mit „Europäisch-scharf“ beschieden. Nuf said.

Das Essen kam sehr schnell. Und war fantastisch. Super frisch, super lecker. Bei den 15 Speisen, aus denen wir zu dritt unser Menue zusammen gestellt hatten, gab es nicht einen Ausfall. Im Gegenteil: Alles war wirklich herausragend. Ich hätte noch stundenlang weiter meinen Gaumen verwöhnen wollen. Sicherlich eines der besten Sushis, das ich bisher gegessen habe, wenn nicht sogar das Beste.

Mit knapp über 20 Euro pro Person war der Besuch nicht gerade ein Schnäppchen – aber das Preis-Leistungsverhältnis ist gigantisch. In Zukunft werde ich jeden Tag auf dem Weg von der Arbeit den Wunsch, in Wu’s Kitchen einzukehren, unterdrücken müssen.

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Männlich, vergeben, gereift, sucht…

Kopf über den Beinen

Kein einfaches Unterfangen: Wohnungssuche in Darmstadt

Update (10.11.2013): Gefunden! Jetzt suche ich einen Nachmieter für meine alte Wohnung.

… eine 2-3 Zimmer Wohnung in zentraler Lage und sympathischen Umfeld in Darmstadt zur langfristigen Miete.

In den nun schon 8 Jahren, in denen ich hier in Darmstadt lebe, ist es mir eine zweite Heimat geworden. Ich bin 45, Dipl. Volkswirt und arbeite, seit ich in Darmstadt bin, bei einem bekannten deutschen Telekommunikationsunternehmen als Projektleiter in der Entwicklung innovativer Produkte.

Seit meiner Trennung lebe ich in einer 1-Zimmer-Wohnung in Bessungen. Da mein Sohn nun jedes zweite Wochenende zu mir kommt und er auch während der Woche immer mal wieder mit mir für die Schule lernt, wird dieses Zimmer nun zu klein. Er braucht dringend ein eigenes Zimmer als Rückzugsort zum Lernen und als „eigenes“ Zuhause.

Als kulturinteressierter Mensch, der die Arbeit und die Attraktionen der Stadt bevorzugt mit dem Fahrrad ansteuert, suche ich eine Wohnung möglichst in der Nähe der Innenstadt und des Ludwig-Georgs-Gymnasiums (LGG), der Schule meines Sohnes (z.B. Bessungen, Paulusviertel, Martinsviertel, Verlagsviertel) oder natürlich in der Innenstadt selbst.

Mir liegt viel an einer harmonischen Hausgemeinschaft, die das Zusammenleben pragmatisch organisiert, dazu trage ich auch gern bei. Ich bin Nichtraucher, kommunikativ, verantwortungsbewußt und rücksichtsvoll.

Wen ihr eine Wohnung anzubieten habt, oder hört das irgendwo eine eintsprechende Wohnung frei wird, freue ich mich über eine Nachricht an:  wohnungssuche-darmstadt@t-online.de (zwecks  Veröffentlichung habe ich eine extra E-Mail Adresse eingerichtet, damit ich hinterher nicht noch jahrelang mit Werbe-Mails überschüttet werde). Sie wird auf meine normale E-Mail Adresse weitergeleitet. Wer mich näher kennt, kann mich auch gern auch direkt ansprechen oder meine normalen Kontaktdaten verwenden.

Selbst wenn ihr gerade von keiner Wohnung für mich wisst, würde ich mich freuen, wenn ihr den Link weiterverbreiten würdet. Sollte ich eine Wohnung gefunden haben, wird diese Seite entsprechend geändert. Solange ihr also dieses hier noch lesen könnt, bin ich noch am Suchen.

Wichtiger Hinweis an Immobilienmakler: Die Zahlung einer Vermittlungsgebühr an einen Immobilienmakler lehne ich ab. Entsprechende Kontaktaufnahmen sind also sinnlos und stehlen nur meine und Ihre Zeit. Bitte sehen sie davon ab.

 

 

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Sisters of Magic in Darmstadt

Sisters of Magic 2012Derzeit und schon seit fünf Jahren findet in Darmstadt ein bundesweit einmaliges Ereignis statt: Der Kongress „Sisters of Magic“.

Zauberinnen sind eine Rarität in der männlich dominierten Branche. Doch seit 5 Jahren trefft sich die Creme de la Creme der Magierinnen jährlich in Darmstadt, um an Magie und Ausstrahlung zu arbeiten. Die öffentlichen Veranstaltungen (zwei Galas am Freitag und Samstag Abend, sowie eine Kinderzaubershow am Sonntag) sind ein Bonus für die Darmstädter.

Mit dabei ist auch die deutsche Jugendmeisterin Simone Rau.

Organisatorin ist die Darmstädter Theatermacherin und Zauberin Wasiliki „Waso“ Koulis, die aber selbst nicht im Rahmen der Galas zu sehen sein wird. Ihr nächster Auftritt folgt im Rahmen der Show „Magic meets Music“ im Theater im Pädagog (TiP) am 27. April 2013.

 

Mehr Infos:

Sisters of Magic 2013

Tickets und mehr

Sisters of Magic 2012

Theater Moller Haus

 

Mehr zu Zauberei in und um Darmstadt herum:

25 Jahre Neues Theater Höchst mit Gaston und Co.

Zauberzeit im Theater Moller Haus

 

 

 

 

 

 

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Leserbrief zur Schließung der Stadtteilbibliotheken in Bessungen und Arheilgen

Darmstadt Links - Zeitung der Darmstädter Linken, Ausgabe Januar 2013Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion „Darmstadt Links“,

vielen Dank für Ihre Zeitung „Darmstadt Links“ , die ich im Januar in meinem Briefkasten fand. Auch wenn ich kein Anhänger Ihrer Partei bin, so muss ich doch sagen das ich Ihre Zeitung deutlich informativer, relevanter, besser zu lesen und unterhaltsamer fand als das Darmstädter Echo, das ich mir gerade am Samstag mal wieder gekauft hatte. Danke dafür.

Anlass für diesen Leserbrief ist Ihr Artikel „Grüner Wählerbetrug“ auf der Titelseite. Hintergrund ist die geplante Schließung der Stadtteilbibliotheken in Bessungen und Arheilgen. Darin werfen sie insbesondere dem Grünen Oberbürgermeister Jochen Pratsch vor, noch im Mai 2010 die – damals von der SPD geplante – Schließung mit den Worten: „Einsparungen an dieser Stelle würden zweifelsohne einen sehr großen Schaden hervorrufen, der durch nichts zu rechtfertigen ist“ abgelehnt zu haben. Ich nehme mal an, dass Sie ihn da auch korrekt zitieren.

Grüner Oberbürgermeister in Darmstadt: Jochen Partsch

Wählerbetrug? OB Jochen Partsch

Etwas im Wahlkampf auszuschließen, es dann aber selbst durchzusetzen, kann man tatsächlich als Wählertäuschung bezeichnen (Übrigens: Warum eigentlich nur an Männern?). Hoffentlich ist das Herrn Pratsch ordentlich peinlich.

Ich frage mich jedoch auch: Wie viele Menschen werden Herrn Pratsch ausgerechnet  wegen dieser Aussage gewählt haben? Ist das Thema für die Menschen in Darmstadt wirklich wichtig genug, um allgemein von Wählerbetrug zu schreiben?  Haben wir keine drängenderen sozialen Probleme, dass sodass Sie dieses Thema zum Leitartikel Ihrer Zeitung machen müssen? Dann klagen wir wahrlich auf hohem Niveau. Ich werde am Ende meines Briefes noch einmal darauf zurückkommen.

Doch nun zum Kern des Artikels und meines Leserbriefes. Darmstadt hat offensichtlich jahrelang über seine Verhältnisse gelebt und ist nun hoch verschuldet. Die Grünen waren zwar auch am vorherigen Magistrat beteiligt, aber nur als kleiner Partner einer dominanten und starrköpfigen SPD – das habe sogar ich mitbekommen, obwohl ich mich nicht wirklich mit der die Kommunalpolitik in Darmstadt beschäftigt habe. Dass sie nun – wo sie selbst die stärkste Fraktion stellen – Ernst machen mit dem Sparen, spricht erst einmal für sie.

Das Schöne beim Sparen ist ja, dass jeder dafür ist – solange es ihn nicht trifft. Insofern waren Proteste gegen jede Sparpolitik mehr als zu erwarten.

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Pranger für Radweg-Parker

Das wilde Parken auf Radwegen nimmt in Darmstadt weiter zu – zumindest in meiner subjektiven Wahrnehmung. Dank Handy-Kamera kann ich das dokumentieren. Die meisten Fälle sehe ich auf meinem täglichen Weg von und zur Arbeit – wo sie auch eine echte Gefährdung bedeuten, da ich im Berufsverkehr auf die Auto-Fahrbahn ausweichen muss (was bei Schnee und Eis mit zusätzlichen Risiken verbunden ist).

28.2.2013: Gr0ß Gerauer Weg, Darmstadt

Radweg-Parker in Darmstadt am 28.2.2013 im Groß-Gerauer Weg 64295 Darmstadt

Radweg-Parker in Darmstadt am 28.2.2013 im Groß-Gerauer Weg 64295 Darmstadt

Radweg-Parker

Radweg-Parker: recht dran vorbei? Oder Links?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

25.1.2013: Gr0ß Gerauer Weg, Darmstadt

Radweg-Parker in Darmstadt, 25. Januar 2013, Groß-Gerauer Weg

Radweg-Parker in Darmstadt, 25. Januar 2013, 10:35 Uhr Groß-Gerauer Weg

 

Radweg-Parker in Darmstadt, 25. Januar 2013, 10:34 Uhr Groß-Gerauer Weg

Bäckerei Bornmuth: Radweg-Parker in Darmstadt, 25. Januar 2013, 10:34 Uhr Groß-Gerauer Weg

Rücksichtslos: Bäckerei Bornmuth - Radweg-Parker in Darmstadt, 25. Januar 2013, 10:34 Uhr Groß-Gerauer Weg. Auf der anderen Straßenseite ist übrigens eine Ladezone.

Rücksichtslos: Bäckerei Bornmuth – Radweg-Parker in Darmstadt, 25. Januar 2013, 10:34 Uhr Groß-Gerauer Weg. Auf der anderen Straßenseite ist übrigens eine Ladezone.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

24.1.2013: Haardring, Darmstadt

Auch die Polizei parkt auf dem Radweg. Zwar im Rahmen einer Verkehrskontrolle – also vermutlich völlig legal – aber bei zwei Autofahrbahnen gibt es eigentlich keinen vernünftigen Grund, den Radweg auch noch zu blockieren. Vorbild sieht jedenfalls anders aus:

 

 

Darf ich in dem Fußweg fahren? Oder muss ich absteigen und schieben? Auf die Kritik meinerseits haben sie übrigens ohne Verständnis, aber mit der Aufnahme meiner Personalien reagiert.

UPS hat übrigens nicht auf meine Kritik reagiert. Sie parken jetzt allerdings manchmal statt auf dem Radweg auf dem Fußweg:

UPS hats nicht verstanden

UPS hats nicht ganz verstanden

Nur dass jetzt die Fussgänger auf den Radweg müssen.

DHL machts übrigens besser. Die halten – so wie es richtig ist – auf der Straße!

 

Aufkleber “Parke nicht auf unseren Wegen”

 

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Schwerer Fahrrad-LKW Unfall

Gestern habe ich das Ergebnis eines schweren Fahrrad-LKW Unfalls gesehen. Was mit dem Radfahrer passiert ist, weiß ich nicht.

Fahrrad unterm LKW 2 (Klick für eine größere Version)
Fahrrad unterm LKW 2 (Klick für eine größere Version)
Fahrrad unter Laster (Klick für eine größere Version)
Fahrrad unterm LKW 2 (Klick für eine größere Version)

Ich finde die Bilder (trotz Licht-bedingter Unschärfe) recht eindrucksvoll. Lieber Radfahrer: Passt auf euch auf. Liebe Autofahrer: Bitte denkt an uns Radfahrer. Ich habe schon oft ähnliche Situationen erlebt, in denen ich einfach „vergessen“ wurde und nur mit Glück oder schneller Reaktion überlebte.

Update: Obwohl der Radfahrer „mehrere Meter mitgeschleift wurde“,  kam er mit nur leichten Verletzungen ins Krankenhaus. Es hätte auch schlimmer enden können: „Da es zunächst geheißen hatte, der Radler sei unter dem Laster eingeklemmt, rückte auch die Feuerwehr mit schwerem Gerät an.“

Quelle: echo-online.de

Welch ein Horror, mehrere Meter mitgeschleift zu werden !

Siehe auch:

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