Archiv der Kategorie Bildungspolitik

Literaturliste Bildungspolitik

Empfohlene Bücher

  • Krauts, Jochen (2009 ) „Bildung als Anpassung?  Das Kompetenz-Konzept im Kontext einer ökonomisierten Bildung“, in Fromm Forum 13/2009.
  • McCourt, Frank (2006) „Tag und Nacht und auch im Sommer“, München: Luchterhand.
  • o.N. (1980 ) „Sculoa die Barbiana – Die Schülerschule: Brief an eine Lehrerin“, Berlin: Verlag Klaus Wagenbach.
  • Postman, Neil (1983) „Das Verschwinden der Kindheit
  • Postman, Neil (1995)  „Keine Götter mehr. Das Ende der Erziehung
  • Burkhard Spinnen (o.J.)  „Der Club der toten Dichter macht Zentralabitur und entscheidet sich für einen Bachelor-Studiengang oder: Ich bin in Sorge“ http://www.kas.de/upload/dokumente/verlagspublikationen/Geisteswissenschaften/geisteswissenschaften_spinnen.pdf

 

 

Artikel

  • Dickhof, Nora; Stenten, Marion; Wessel Bianca; von Wülfing, Jessica:: „Schwierige Lehrer – wann Schüler anfangen zu stören!“(In: Zeitschrift PÄD-Forum: unterrichten erziehen, 33 (2005) 3, S. 136-138).
    Dickhof und Co haben 105 Schüler befragt, welches Verhalten von Lehrern sie provoziert, den Unterricht zu stören. Hierbei stellte sich heraus, dass die befragten Schüler dann stören, wenn der Lehrer „unfair“ vorgeht. „Unfair“ heißt hier: Er ist „ungeduldig“ oder „reagiert über“. Alles in allem waren Schüler mit Lehrern unzufrieden, die frustriert sind, ungeduldig reagieren, die Schüler unmenschlich behandeln, ihnen nicht zuhören und die Schüler nur als Leistungsbeschaffer betrachten.

 

Web-Seiten zu Bildungsthemen

Was bildet ihr uns ein? – Bildungsblog der jungen Generation

 

 

Wer sich mehr über Bildungspolitik in Hessen informieren oder sogar aktiv werden will, kann das hier tun:

Mailingliste Bildungsoffensive Hessen

Folgt @akbildung_he auf Twitter

Mailingliste Bildungspolitik der Piraten

 

Tags: , , ,

Warum will die FDP einen Banker zum Staatssekretär im Kultusministerium machen?

Ich habe zum ersten Mal in meinen Leben einen Leserbrief geschrieben. Weil mich der Fall Hirschler aufregt. Ich habe mich in meinem Leben mehr mit Bildungspolitik beschäftigt als er. Und der soll Staatsekretär im Kultusministerium werden? Das müsste er schon aus moralischen Gründen ablehnen, wenn er ein Ehrenmann wäre!

Hier mein Leserbrief an das Darmstädter Echo:

 


Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Bestürzung habe ich gestern im Darmstädter Echo gelesen, dass die FDP mit Herbert Hirschler einen Banksprecher und Bürokraten zum Staatssekretär im Kultusministerium machen will. Herr Hirschler ist bisher in keinster Weise durch eine Beschäftigung mit Bildungsthemen aufgefallen. Selbst in der Mitteilung der FDP zu seiner Person heißt es lediglich, er sei „während seiner Tätigkeit als Vizepräsident im Regierungspräsidium Darmstadt […] unter anderem auch für Schulverwaltung und die Umsetzung struktureller Veränderungen zuständig gewesen.“

Den Rest des Eintrags lesen. »

Tags: , , , , , ,

Gedanken zur Bildungsungleichheit

Ein Gastbeitrag von Alex Soziol

Inhalt:
1 Die Utopie der Chancengleichheit
2 Soziale Selektivität im deutschen Schulsystem
3 Die Reproduktion sozialer Ungleichheit in der gesellschaftlichen Debatte
Literatur

Den Rest des Eintrags lesen. »

FDP: Hirschler neuer Staatssekretär im Kultusministerium

Herbert Hirschler (FDP), soll zum 1. Januar 2012 neuer Staatssekretär im hessischen Kultusministerium werden. Er löst den bisherigen Amtsinhaber, Hans-Wilhelm Brockmann (CDU) ab.

Hirschler ist in der hessischen Landespolitik kein Unbekannter: Er hat schon um die Jahrtausendwende im Wirtschaftsministerium als Staatssekretär gedient.  FDP-Mann Hirschler ist derzeit Sprecher der Geschäftsleitung der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen.

Lebenslauf:

Geburtsdatum: 15. Juli 1948 in Frankfurt am Main
Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Johann-Wolfgang-Goethe Universität in Frankfurt am Main, Abschluss: Diplom-Volkswirt, Diplom-Handelslehrer,  anschließend Promotion zum Dr. rer. pol.

1976-1991 verschiedene Leitungsfunktionen, Hessisches Ministerium für Wirtschaft und Technik
1991 – 1999: Vizepräsident des Regierungspräsidiums Darmstadt
1999 – 2004: Staatssekretär im Hessischen Minsterium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung
2004 – 2006:  Bereichsleiter der Landestreuhandstelle Hessen
1.1.07 – 31.8.09:  Geschäftsleiter der LTH-Bank für Infrastruktur:
seit 1.9.2009: Geschäftsleiter der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen, dort für die Geschäftsfelder Infrastruktur, Wirtschaftsförderung und Landwirtschaftsförderung zuständig.

Seit 1967 Mitglied der FDP, einige Jahre Kreis- und Fraktionsvorsitzender der FDP Rheingau-Taunus-Kreis und Mitglied des Kreistags, mehrere Jahre Vorsitzender des Landesfachausschusses „Forschung, Energie und Technologie“  sowie Vorsitzender der Karl-Hermann-Flach-Stiftung seit 1994.

Worin jedoch seine Qualifikation besteht, zum Staatsekretär im Kultusministerium zu werden, ist mir nicht klar und das zu benennen scheint auch der FDP in ihrer Mitteilung dazu schwer zu fallen. Offensichtlich hat sich Hirschler nie zuvor inhaltlich mit Bildungspolitik beschäftigt.

 

Siehe auch:  Mein Leserbrief: Warum will die FDP einen Banker zum Staatssekretär im Kultusministerium machen?

 

Siehe auch:

Irrwege der Unterrichtsreform

 

Quelle und weitere Infos:

http://www.echo-online.de/nachrichten/landespolitik/Kultusministerium-Staatssekretaer-Brockmann-geht-zum-Jahresende;art175,2294090

http://www.echo-online.de/nachrichten/landespolitik/Das-Schweigen-der-hessischen-FDP;art175,2286230

http://www.hna.de/nachrichten/hessen/henzler-tauscht-staatssekretaer-1467905.html

http://www.fdphessen.de/Dr-Herbert-Hirschler-soll-neuer-Staatssekretaer-im-Kultusministerium-werden/8992c19191i1p12/index.html

http://www.wirtschaft.hessen.de/irj/HMWVL_Internet?rid=HMWVL/HMWVL_Internet/nav/4a0/4a0600d8-05e5-4701-e76c-d3b5005ae75d,74c2515c-e6f7-321b-30bc-d44e9169fccd,,,11111111-2222-3333-4444-100000005004%26_ic_uCon_zentral=74c2515c-e6f7-321b-30bc-d44e9169fccd%26overview=true.htm

http://www.medienmittwoch.de/veranstaltungen/2004/01/14/referenten/1/

http://www.fdp-main-taunus.de/bezirk/personen.asp?id=24&func=0

 

Update 1.11.2011:  Auch FR und FAZ berichten prominent, haben aber auch nur die Agenturmeldung ab- bzw. umgeschrieben:

http://www.fr-online.de/rhein-main/staatssekretaer-im-kultusministerium-brockmann-muss-gehen,1472796,11080170.html

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/umstrittene-kultusministerin-henzler-rettet-kopf-staatssekretaer-als-bauernopfer-11511493.html

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/kommentar-luft-fuer-henzler-11511987.html

 

 

 

 

Tags: , , , , , , , ,

Was ist guter Unterricht?

Gastbeitrag von Bernd Sowa, Adolf-Reichwein-Schule Marburg

Der Zweck des Unterrichts ist es, Schüler zu bilden und auszubilden. Sollte das gelingen, dann war der Unterricht gut. Das klingt ganz einfach, ist es aber nicht, denn das Problem liegt in der Eigenart des Begriffs “Bildung”. Man muss sich also zunächst die Frage stellen, was ist Bildung und worin unterscheidet sie sich von Ausbildung? Bildung ist anders als Ausbildung, nämlich keine abhängige Variable. Sie erhält ihren Stellenwert also nicht, weil es technischen Fortschritt gibt oder weil es einen europäischen Arbeitsmarkt gibt und wir die Schüler darauf vorbereiten müssen. Bildung ist mehr.

Den Rest des Eintrags lesen. »

Tags: , ,

Schichtspezifische, familiale und institutionelle Einflüsse auf Selektionsprozesse und Bildungsbiografien bis zum Ende der Grundschulzeit

Ein Gastbeitrag von Alex Soziol
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Selektion und Leistungsprinzip im deutschen Schulwesen
2.1 Funktionen des deutschen Schulwesens
2.2 Chancengleichheit, Leistungsprinzip und soziale Selektivität
3 Schichtspezifische und familiale Faktoren für Bildungsbiografien
3.1 Armut: Das Mehrdimensionale Problem
3.2 Kinderarmut in Deutschland
3.3 Gesundheitliche Folgen
3.4 Familiale Faktoren
4 Institutionelle Faktoren für Bildungsbiografien
4.1 Elementarbereich
4.2 Schule
5 Primäre und Sekundäre Herkunftseffekte nach Raymond Boudon
6 Fazit
Literaturverzeichnis

Den Rest des Eintrags lesen. »

Tags: ,

Kinder sind Feuer, die entfacht werden wollen!

(2007 als Selbstvorstellung in der Xing-Gruppe „Schule“ ( https://www.xing.com/net/pri8bfdf6x/realschule ) geschrieben)

====================================
Kinder sind keine Fässer, die gefüllt,
sondern Feuer, die entfacht werden wollen.
(Rabelais, 1490 – 1553)
====================================

Schon meine ersten Berührung mit dem Thema „Schule“ war intensiv, langjährig und prägend und hat mir zu folgenden grundlegenden Erkenntnissen verholfen:

————————————————–
1.) Es gibt gute und schlechte Lehrer und Lehrerinnen. Sie unterscheiden sich vor allem darin, ob sie Spaß am jeweiligen Fach vermitteln können, oder nicht.

2.) Motivation, Leistung und Noten von Schülern und Schülerinnen sind zu 70% vom Lehrer / von der Lehrerin abhängig.

3.) Schule ist ein permanenter Kampf ums Überleben: Schüler/innen werden zerrieben zwischen den Erwartungen der Eltern, Lehrer, Klassenkameraden und Freunden. Raum und Zeit, um gezielt eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln, bleibt kaum.

4.) Noten sind eindimensional, subjektiv, ungerecht und assozial. Sie sind der primitive Versuch, die komplexen Vorgänge des Denkens, Lernens, Sozialverhaltens und der Persönlichkeitsentwicklung auf eine [meist: diskretes] Nummernspektrum zwischen 1 und 6 abzubilden. Keine halbwegs intelligente Person könnte das bei objektiver Analyse für angemessen halten. Trotzdem hängt fast das ganze Leben davon ab.

Deshalb:

5.) Im Zweifel gilt: 4 gewinnt und vieles was verboten ist, ist im schulischen Überlebenskampf dennoch legitim (solange man nicht erwischt wird).

6.) Das Abi bekommt man am einfachsten, wenn man strebsam und fleißig ist. Intelligenz spielt weniger eine Rolle, kann aber nachhaltig schaden – vor allem wenn man wagt, die Meinung der Lehrer in Frage zu stellen. Denn Lehrer wissen es besser – meinen sie.

7.) Wenn du eine Wahl hast, wähle nach Lehrern, nicht nach Fächern.

8.) Für die Abschlüsse lernen wir, nicht für das Leben. Nach dem Abschluss gilt: Neues Leben, neues Glück.

9.) Die wichtigsten Dinge fürs Leben habe ich gelernt, in dem ich mich am Schulsystem gerieben habe.

————————————————–

Wie es dazu kommen konnte?

Bereits in der Grundschule „genoss“ ich die beiden gegensätzlichen Typen des Lehrertums:

Den Typ „gemütlichen, lustigen, erzählfreudigen Kumpel“, der in uns die Lust an Themen, Geschichten, Geschichte, Theater und Schule weckte.

Den Typ „harter, strenger Pauker“, unfähig, den Sinn und Zweck ihres Unterrichtes zu vermitteln und unwillig, Lob oder Motivation als seiner würdig zu betrachten.

Ich „entkam“ der Orientierungsstufe (nds. Bildungskompromiss Mitte der 80er) um ein Jahr und qualifizierte ich mich für die Champions League des Schulsystems, ohne mir der Bedeutung dieses Ereignisses wirklich bewusst zu sein. In der Folge konnte ich so früher als die nachfolgenden Jahrgänge Erfahrungen als Fahrschüler an einem hoffnungslos überfüllten niedersächsischen neusprachlich-naturwissenschaftlichen Gymnasium sammeln.

Schlimmer jedoch war, dass erschreckend viele Lehrer (sog. (Ober-)Studienräte) unfähig oder desinteressiert waren, ihren Unterrichtsstoff angemessen zu vermitteln, geschweige denn die Schüler zu begeistern. Unangepasste Schüler wurden oft durch menschenverachtende Sprüche und gezielte Ungleichbehandlung schikaniert. In einem Fall wurden sogar die Eltern einer (sehr intelligenten, aber unangepaßten) Mitschülerin mit Erfolg unter Druck gesetzt, damit diese sie in einer anderen Schule unterbrachten.

Als Gründer und Chefredakteur der lokalen Schülerzeitung und später als Schülervertreter habe ich mich dann ausführlich mit den niedersächsischen Schulgesetz, Lehrplänen und Verwaltungsakten auseinandergesetzt, bis ich die Tricks (und zum Teil sogar Lügen) der Lehrer durchschaute, aber nicht immer durchkreuzen konnte. Außerdem war ich zwei Jahren lang im Vorstand der lokalen Kreisschülervertretung. Ein großer Erfolg war die Verhinderung der von Ernst Albrecht (CDU Ministerpräsident, Nds.) geplanten Abi-Deform durch massivste Schülerproteste.

Natürlich gab es auch fähige Lehrer, doch diese waren in der Minderheit. Mit ihnen zusammen haben wir in der Gesamtkonferenz (ca. 60 LehrerInnen, fünf SchülerInnen) einen dreijährige Kampf um die Einführung einer Projektwoche geführt. Überhaupt war die Teilnahme an dieser Veranstaltung besonders geeignet, mehr als ernsthafte Zweifel an den besonderen Befähigungen von Lehrern zu wecken. Die Auseinandersetzung bewegte sich oft auf erschreckend primitivem Niveau.

Durch eine jüngeren Bruder, der eine Waldorf-Schule besuchte und für den ich die Hausaufgaben- und Lern-Betreuung übernahm, habe ich auch spannende Einblicke in diese alternative Schulform gewonnen.

Eigene Lehr-Erfahrungen konnte ich bereits 15-jährig als Jugendgruppenleiter der evang. Jugend und bald darauf als Dozent bei Schülerzeitungsseminaren sammeln.

Weitere eigene Lehr-Erfahrungen: Während des Studiums habe ich als Übungsleiter an der Universität Konstanz Datenverarbeitung unterrichtet. In den ersten Jahren der Berufstätigkeit war ich häufig als Dozent in der Erwachsenenbildung aktiv (Journalisten-Weiterbildung, Akademie der deutschen Wirtschaft, VHS etc).

Nach der Geburt meines Sohnes habe ich als Elternbeirat(-svorsitzender) in einer Münchener Kooperationsstätte (>100 Kinder aus Krippe und Kindergarten in gemischten Gruppen) in einem städt. Problemgebiet gewirkt. Dort wurde besonders offensichtlich, dass dringende Probleme wegen einem Mangel an pädagogischer Ausbildung der Erzieherinnen / Kinderpflegerinnen (obwohl diese überwiegend mit hohem Engagement arbeiten) unbehandelt blieben.

Dank eines Job-Wechsels sind wir nun dem bayrischen Beschleunigungs-Wahn entkommen und habe meinen Sohn kürzlich in einer hessischen Schule einschulen können (Eingangsstufe). Trotzdem habe ich in den bisherigen Diskussionen den Eindruck gewonnen, dass auch hier in Hessen viele Entscheidungen weitgehend ideologisch – und an der Bedürfnissen der Kinder vorbei – fallen.

Seit ein paar Jahren versuche ich außerdem, 4 Nichten und 2 Neffen bei ihren Schul-Bemühungen zu unterstützen. Dabei stelle ich leider fest, das sich das größte Problem in den letzten 20 Jahren nicht verändert hat:

An der Schule wird Kindern und Jugendlichen systematisch der Spaß am Lernen ausgetrieben.

———————————

When we grew up and went to school
There were certain teachers who would
Hurt the children in any way they could
By pouring their derision
Upon anything we did
And exposing every weakness
However carefully hidden by the kids

(Pink Floyd – The Happiest Days of our Lives)

We don´t need no education
We don´t need no thought control
No dark sarcasm in the classroom

Teachers! Leave The Kids alone
All in all – you are just another brick in the wall

(Pink Floyd – Another brick in the Wall, Part 2)

Tags: , , , ,

Der Untergang des Abendlandes – oder wie eine andere Hochschulpolitik aussehen könnte (1993)

Erstveröffentlicht in : „wista“ (Zeitschrift der Fachschaft für Wirtschaftswissenschaften und Sadistik der Universität Konstanz) im Sommersemester 1993.

 

 

Tags: , , , , , , , ,

Abirede (1987)

Abiturrede

Abiturrede Teil 2

Abiturrede Teil 3

 

Tags: ,

Ausbildungsalternativen: Abi, Lehre, Studium, …

 

Bildungsabschlüsse

 

Kultusminister finden Abi wertvoller als Lehre

http://www.spiegel.de/schulspiegel/abi/0,1518,793288,00.html

http://www.sueddeutsche.de/karriere/streit-um-abschluesse-minister-beharren-auf-hoeherwertigkeit-des-abiturs-1.1169916

 

Anmerkung vonM.K. dazu:

Zwar ist die berufliche Qualifikation im EQR einigermaßen abgebildet,

> jadoch gibts auch hier gravierende Mängel und Fragen. Gerade der

> Spiegelartikel wirft diese wieder auf. Eine zum Beispiel wäre, ob

> eine Ausbildung im dualen System mit ein paar Jahren Berufserfahrung

> und einer wissenschaftlichen Zusatzqualifikation nicht einen BA.

> gleichgesetzt werden kann.

> Daneben gibt es auch das Problem der Anerkennung ausländischer

> Bildungsabschlusse. Ein Beispiel: in den USA ist Krankenschwester

> ein Studiengang, in Deutschland ein Ausbildungsberuf.

> Was nun? Bekommt die dt. Krankenschwester automatisch das

> Diplom, wenn sie in den USA arbeitet oder wird das Diplom der

> US-Nurse hier nicht anerkannt.

> Das ist nur ein Beispiel von Vielen, da es in nur selten eine

> Berufsausbildung nach dem daulen System gibt.

> Wo ist also die richtige Einordnung der Berufsausbildung im EQR?

>

> Das betrifft am Rande auch die Studiengänge. Denn hier müssen auch

> Anpassungen gemacht werden. (z.B. bei der Berufspädagogik und

> der Lehrerausbildung). Aber das geht schon in den gesamten Umbau

> der Bildungspolitik, die eben nicht nur Schule und Studium, sondern

> auch  Berufsausbildung und berufliche Weiterqualifizierung beinhaltet.

 

„Abiturienten sind doch nicht besser als andere“

http://www.sueddeutsche.de/karriere/streit-um-wert-von-bildungsabschluessen-abiturienten-sind-doch-nicht-besser-als-andere-1.1196122

 

Bildungspolitiker wollen sämtliche Abschlüsse in Europa in ein einheitliches Raster pressen. Doch wahre Bildung entzieht sich dem ökonomischen Kalkül. Sie lässt sich nicht in Euro ausdrücken.

http://www.sueddeutsche.de/karriere/streit-ueber-den-wert-des-abiturs-ohne-mass-1.1195839

 

 

Tags: , , , ,