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Demo gegen die Schließung / Privatisierung des Albert-Schweizer-Hauses

Immerhin 250 Leute. Trotz Sommerferien, miserabler Werbung, Pateien-Desinteresse: Die Demonstration gegen  die Schließung / Privatisierung des Albert-Schweizer-Hauses durch Grüne und CDU in Darmstadt war ein voller Erfolg.

Ein kleiner (Stimmungs-)Bericht und ausgewählte Bilder (Klick aufs Bild für eine große Version, ein Link zu mehr Bildern am Ende):

Ich habe schon ein paar Demonstrationen erlebt, aber die Demo gegen ein Schließung oder Privatisierung des Albert-Schweizer-Hauses fiel doch durch alle üblichen Raster. Am auffälligsten war sicher, dass überwiegend Kinder und Jugendliche demonstrierten – also jene, die bei Wahlen (leider) noch keine Stimme abgeben dürfen und damit ohne echte Repräsentanz im dne städtischen Gremien sind. Die Erwachsenen waren (und blieben) eindeutig in der Minderheit. 

Gleich als nächstes war bemerkenswert, dass die „üblichen Verdächtigen“ fehlten: Keine Partei war vertreten, auch die sonst bei Demos immer vertretenen politischen Gruppen glänzten komplett durch Abwesenheit.

Und beim näheren Hinsehen offenbarte sich noch eine Seltsamkeit: Hier demonstrierte ein überwiegend aus dem grün-alternativen Spektrum kommendes Publikum gegen die Politik eines grünen Oberbürgermeisters. Einzelne ältere Ehepaar waren auch auszumachen, die ich dem Aussehen nach der CDU zugeordnet hätte ( aber in Darmstadt kann man das nicht so genau sagen, die könnten auch SPD-nah gewesen sein). Es fehlten die schwarzen Kluften der Uffbasse AnhängerInnen, die intellektuellen Outfits der Linken und die IT-Lässigkeit der Piraten. 

Das hier keine Polit-Profis am Werk waren, war schon bei der Werbung für die Demo zu bemerken gewesen. Neben der persönlichen Ansprach der aktuellen AH–City-TeilnehmerInnen und der Mitglieder AHS-Fördervereins hatten sich die Aktivitäten auf einen Facebook Event beschränkt.
Keine Web-Seite, kein Plakate auch keine Aktivitäten in anderen sozialen Netzwerken oder in Online-Veranstaltungs-Kalendern. Schade. Da wurde viel Potential verschenkt.

 

In Facebook ist überhaupt nur ein Bruchteil der Darmstädter präsent und von denen gehen die meisten (von den Jugendlichen, die alle 10 min ihre Nachrichten checken, mal abgesehen) auch nur 1-2 Mal im Monat rein (wenn überhaupt). 

Also: Wer ne Demo machen will, soll erst mal ne normale, für alle Menschen zugängliche  Web-Seite aufsetzen, mit allen wichtigen Infos drauf. Dann können nämlich alle Leute ihre Freunde darauf aufmerksam machen, egal ob sie bei Facebook, G+ oder Twitter sind oder gar nicht in sozialen Netzen unterwegs.

Genug gemosert. Denn auf die Demo selbst waren die VeranstalterInnen gut vorbereitet: Transparente, witzige (und dennoch ernste) Schilder (siehe links),  Albert-Schweizer-Masken, …  Für alle, die schon mal selbst Zeit im AHS verbracht hatten, gab es Schilder, auf die jedeR schreiben konnte, wieviele Tage es waren.

Starkt vertreten und am engagiertesten waren die ehemaligen und gegenwärtigen AHS- BetreuerInnen. Ihnen merkte man an, dass sie sich – trotz ihrem zeitaufwendigen ehremamtlichen Engagement für die Freizeiten – in die Diskussion um die Zukunft des AHS in keinster Weise eingebunden fühlen. Das Versprechen der Grünen, in Darmstadt für mehr Bürgerbeteiligung zu sorgen, ist hier jedenfalls nicht erfüllt worden. Denn für diese Jugendlichen bedeutet Beteiligung nicht, erst hinterher mit fertig verhandelten Ergebnissen konfrontiert zu werden. Für sie bedeutet Beteiligung, von Anfang an mitgestalten zu können. Und wenn das innovative Konzept des Albert-Schweizer-Hauses erhalten werden soll-  nicht nur das Gebäude – dann ist es notwendig, diejeneigen zu beteiligen, die dieses Konzept auch kennen. 

 

In den Redebeiträgen bei der Demo wurde denn auch vielfach betont, wieviel Engegement von DarmstädterInnen in die Ausstattung und Renovierung des Gebäudes geflossen ist: Das „kostetet Darmstadt:“fragte der Sprecher Marek zu jedem Punkt und die Demonstranten antworteten : „Null Euro!“. Unerwähnt blieben dabei die Tage, Wochen, Monate, Jahre, die junge DarmstädterInnen in ihrer Freizeit in die Betreuung von Kindern und Jugendlichen gesteckt haben. Auch das hat Darmstadt keinen Cent gekostet. Ob Jugendliche dazu zukünfitg bereit sein werden, wird auch davon abhängen, ob die Jugendlichen ernst genomen werdeen und welche Bedingungen dann herrschen. Es wäre nicht das erste Mal, dass ich beobachte, wie eine funktionierende Jugendarbeit komplett zusammenbricht, weil sich die Rahmenbedingungen ändern.
Der Wert von Jugendarbeit kann halt nicht einfach in investierten Euro ausgedrückt werden, sondern er entsteht erst dann, wenn die Arbeit bei den Jugendlichen auch auf Akzeptanz trifft. Das war bisher beim AHS der Fall. Die berechtigte Sorge der Jugendlichen, ob das bei einem anderen Träger zukünfitg der Fall sein wird, wird von den politisch Verantwortlichen bisher nicht ausreichend ernst genommen. 

Doch nicht nur , dass Grüne und CDU die erfolgreiche und notwendige Arbeit des AHS gefährden. Die Grünen sind dabei, mit ihrer Sparpolitik und mieserabler Kommunikation ihre eigene Zielgruppe zu verprellen. Hoffen wir, dass das eine Koalition mit einer Partei, die auf schwierige oder unangepaßte Jugendlichen traditionell mit dem Ruf nach der Polizei reagiert, wert ist.

Weitere  Bilder als Slideshow (insgesamt 167).

Gern dürft ihr die Bilder im Kampf für die Erhaltung des ASH gegen Nennung asls Fotograf (Carsten B.)  und / oder Link auf http://blog.neunmalsechs.de/ verwenden. Über eine Nachricht, wo ihr sie einsetzt, freue ich mich. Online-Artikel verlinke ich gern.  Bei Verwendung für andere Zwecke bitte ich um Rücksprache.

 

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Demo gegen Schließung der Albert-Schweizer-Hauses am 14.7.2012

Plakat für die Demo gegen die Schließung des Albert-Schweizer-Hauses in Dramstadt

Plakat für die Demo gegen die Schließung des Albert-Schweizer-Hauses in Dramstadt

Im Rahmen des Sparprogrammes der Stadt Darmstadt soll das Albert-Schweizer -Haus in Lindenfels geschlossen werden, das als Ferien- und Freizeitheim der Stadt dient. Dieses einmalige pädagogische Angebot ist jedoch für Kinder und Jugendliche aus Darmstadt eine wichtige und einmalige Erfahrung. Die Schließung zerstört eine ganze Kultur und das gesamte Konzept, dass nicht einfach auf andere Träger übertragen werden kann. (Details zur Einrichtung und zum Sparprogramm folgen hier in Kürze)

Dagegen wendet sich eine Demonstration am Samstag, den 14.July 2012. Sie beginnt um 13 Uhr am Georg-Büchner-Platz (Staatstheatervorplatz).
Anschließend läuft der Demonstrationszug folgende Route:

Wilhelminenstraße -> Ludwigsplatz -> Markplatz -> Schloss -> Luisenplatz.
Auf dem Luisenplatz gibt es für die jüngeren unter uns Kinderschminken und weitere Angebote.

Hier findet auch eine Kundgebung mit Redner/innen statt, sowie ein offenes Mikrofon für jedermann/frau!

Bitte kommt und sagt es weiter!

 

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John Cage: Lectures & Musicircus in Darmstadt

Darmstadt würdigt John Cage – unter anderem mit der Ausstellung „A House Full Of Music“ auf der Mathildenhöhe bis 9. September 2012, aber auch mit dieser Veranstaltung:

Cage 100 – Künstlerische Interventionen am Hauptbahnhof Darmstadt

An jedem Abend im Juli wird die hölzerne StageCage vor dem Darmstädter Hauptbahnhof zu einem Lese- und Musikraum mit Bezug auf John Cage, dessen 100sten Geburtstag Darmstadt derzeit um den ganzen Hauptbahnhof herum feiert.

An jedem Dienstag im Juli sind um 19 Uhr alle Bürgerinnen und Bürger Darmstadt aufgerufen, sich an einer Darmstädter Fassung von John Cages Komposition „Musicircus“ zu beteiligen.

Der Musicircus ist eine Art musikalischer Flashmob und lädt beliebig viele Musiker ein, mit beliebig vielen Instrumenten gemeinsam zu musizieren. Einzige Maßgabe: Alle müssen zur gleichen Zeit am selben Ort spielen. Kein Dirigent wird das Orchester anleiten. Es wird nichts abgesprochen, arrangiert oder organisiert. Und das Tolle daran ist: Jeder darf mitmachen. Es sind keinerlei musikalische Vorkenntnisse vonnöten, man muss zuvor nicht einmal ein Instrument in den Händen gehalten haben – trommeln kann man auch auf Blechdosen und singen kann jeder. Und auch die Blockflötenschülerin, der Straßenmusikant und der Jazzsaxophonist sind herzlich willkommen.

Weitere Veranstaltungen:

Täglich: Cage und Cola

Gastronomie/Alter Kiosk am ehemaligen Pavillon des Verkehrsamtes

Dienstag bis Samstag ab 18 Uhr
Sonntag 11 bis 18 Uhr

Donnerstag, 12. Juli 2012, Beginn: 18.00 Uhr

Lesung/StageCage
Hans-Henning Heinz und Ernst-Friedrich Krieger lesen Texte ihrer Wahl

Freitag, 13. Juli 2012, Beginn: 18.00 Uhr

Lesung & Diskussion/StageCage
Thomas Schäfer, Direktor des Internationalen Musikinstituts Darmstadt, und andere, lesen u.a. „Die Zukunft der Musik: Credo“ von John Cage
Eintritt frei!

Freitag, 13. Juli 2012, Beginn: 19.00 Uhr

‘life is NOT art enough’

Diskussion/StageCage
Anita Beckers in Diskussion mit Fluxus-Experten und einem Fluxus-Künstler
Eintritt frei!

 

Sonntag, 15. Juli 2012, Beginn: 18.00 Uhr

Lesung & Performance/StageCage
Klaus Reichert, ehemaliger Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, liest „Diary: How to Improve the World“ von John Cage

 

Sonntag, 15. Juli 2012, Beginn: 19.00 Uhr

Konzert/StageCage
Teilnehmer der 46. Internationalen Ferienkurse für Neue Musik
Eintritt frei!

 

Montag, 16. Juli 2012, Beginn: 18.00 Uhr
Lesung & Kulinarik/StageCage
Petra Blank, Rocky Beach Studio
Eintritt frei!

 

Pilzessen für John Cage

Montag, 16. Juli 2012, Beginn: 19.00 Uhr
Gastronomie/StageCage
Mit dem Pilzkünstler Fredie Beckmans aus Amsterdam
Eine ARTtafel in Kooperation von Müller & Müller, Ute Ritschel und dem Verein für Internationale Waldkunst

 

Dienstag, 17. Juli 2012, Beginn: 18.00 Uhr

Lesung/StageCage
Konsul Jeffrey Hill, US-Konsulat Frankfurt a.M.

 

Mittwoch, 18. Juli 2012, Beginn: 18:00 Uhr

Lesung & Performance/StageCage

 

Neue Musik im StageCage

Mittwoch, 18. Juli 2012, Beginn: 19.00 Uhr
Christian Dierstein, Percussion
Eintritt frei!

Neue Musik/StageCage

Donnerstag, 19. Juli 2012, Beginn: 18.00 Uhr
Ben Patterson, Fluxus-Künstler, performt „Cartridge-Music“ von John Cage
Eintritt frei!

 

Freitag, 20. Juli 2012, Beginn: 18.00 Uhr

Lesung & Performance/StageCage

 

Live-Klangsynthese im StageCage: Labor

Freitag, 20. Juli 2012, Beginn: 21.00 Uhr
Live-Klangsynthese subtraktiv und additiv unter Laborbedingungen mit Glorian Holtzweygh, Hendrik Schaede und Kolter
Eintritt frei!

 

John Cage: ASLSP

Samstag, 21. Juli, und Sonntag, 22. Juli 2012, Beginn: 10.00 Uhr
Non-stop-Performance/StageCage
Marino Formenti (Klavier)
spielt John Cage: ASLSP

 

Montag, 23. Juli 2012, Beginn: 18.00 Uhr
Lesung & Performance/StageCage
Stefan Fricke, hr2-kultur

 

Eine Veranstaltung des Architektursommers Rhein-Main.

Mehr Informationen zu den Veranstaltungen und den Veranstaltern: www.asrm-darmstadt.de

John Cage:

 

John Cage

John Cage

 

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Fotos und Rückblick: Le Dîner en Blanc 2012 in Darmstadt

 

Update: Das 2013er  Le Dîner en Blanc findet am 28. Juni 2013, um 20:00 Uhr statt. Der genaue Ort wird  ca. eine Stunde vorher hier auf der Neun mal Sechs Startseite veröffentlicht.

 

Am 15.6.2012 versammelten sich viele hundert Menschen vorm dem Staatstheater in Darmstadt, um zum fünften Mal „Le Dîner en Blanc“ zu zelebrieren.

Menschenmenge aus der Ferne - was ist denn da los?

Die Besucher des Staatstheater Darmstadt wundern sich:

Was ist denn da los?

Um 19:07 kam die ersehnte Meldung. Auf Facebook wurde der Ort für das diesjährige „Le Dîner en Blanc“ veröffentlicht: Der  Theaterplatz am Staatstheater.Schon wenige Minuten später begann sich der Platz zu füllen. Insgesamt waren es (je nach Schätzung) wohl zwischen 1.500 und 2.000 weiss gekleidete Personen, die den Theaterplatz an diesem Abend besetzen und zum Erstaunen zahlreicher Passanten und Theatergäste beitrugen. Viele trauten sich nicht die Teilnehmer zu fragen, doch viele Suchanfragen, die am Abend und am nächsten Tag bei diesem Blog eingingen („weiss Darmstadt Theaterplatz“) zeugen von der erweckten Neugierde.Als Teilnehmer am „Dîne en Blanc“ gehörte ich natürlich zu den weiß gekleideten Eingeweihten, die das Fest mit feierten. Details zu Kleidung, Deko und Essen erspare ich euch, aber ein paar Worte dazu, wie ich es fand, möchte ich euch zumuten.Das Le Dîne en Blanc ist eine sehr schöne, witzige und entspannte Veranstaltung. In Abgrenzung zu den üblichen Flash-Mobs ist es keine reine Show-Veranstaltung und anders als bei den Darmstädter  Festen steht hier nicht der Kommerz im Mittelpunkt. Dieser dominiert auch bei den anderswo verbreiteten „Taste of…“ Veranstaltungen. Beim Le Dîne en Blanc dagegen bringt jeder sein eigenes Essen und Trinken mit (keiner verdient daran) und die Farbe Weiß schafft ein verbindendes, Gemeinschafts-stiftendes  Element, dass einem auch Unbekannte näher sein/kommen lässt. Durch die langen Tischreihen entstehen einfache Möglichkeiten, auch Essen und Trinken miteinander zu teilen /auszutauschen und ins Gespräch zu kommen (nicht jede Clique für sich).Am beeindruckensten finde ich aber, dass es möglich ist, mit tausend Leuten zusammen ein Fest zu feiern, ohne dass ein riesiger Organisationsstab existiert und ohne dass hinterher Berge von Plastikmüll von Müllmännern entsorgt werden müssen. Denn nachdem der harte Kern spät Nachts das Gelände verlassen hatte, sah der Platz genauso sauber  oder sogar sauberer aus, als vor dem Beginn dieser  selbstorganisierten Veranstaltung.

Hier 89 Fotos vom „Dîne en Blanc“ (Klick aufs Bild für eine größere Version). Weitere Links zu Berichten und Fotos findet ihr am Ende.

 

 

Menschenmenge vor dem Theatert

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Le Dîner en Blanc

Bild vom "Le Dîner en Blanc" in Darmstadt 2011 - Quelle: Blog "Tischgespräch" auf taz.de (Klick aufs Bild um zum Blog zu gelangen)

Update: Le Dîner en Blanc am 15.Juni 2012 in Darmstadt: Bericht und Fotos.

Am Freitag den 17.6.2011, versammelten sich 1.500 Leute in Darmstadt, um gepflegt gemeinsam zu Abend zu essen. Nicht in einem Restaurant oder bei einer kommerziellen Veranstaltung, sondern auf dem Karolinenpatz vor der Landesmuseum. Der Ort war erst kurz vorher bekannt gegeben worden und alles war komplett in Weiß: Weiße Kleidung, weiße Tischdecken, weiße Hüte, weiße Servietten und weisses Porzellangeschirr. Dazu selbstmitgebrachte Stühle, Tische und viel Essen. Und: Alles völlig unangemeldet und ohne Kommerz.

Das ganze nennt sich „Le Dîner en Blanc“ und geht auf eine Party des Franzosen François Pasquier zurück, der 1988 alle seine Freunde zu einem Sommerfest eingeladen hatte – ohne ernsthaft damit zu rechnen, dass immerhin 200 davon auch kommen würden (so eine Art frühe Facebook-Party ohne Facebook). Da aber sein eigener Garten für 200 Personen zu klein war, verlagerte er den Event kurzerhand in einen öffentlichen Park, den Bois de Boulogne, in der Nähe.

Und weil das Ganze ein toller Erfolg war, beschloss er, es in den folgenden Jahren wieder genauso zu machen. Im vierten Jahr wählte er dann – ohne Genehmigung – einen Platz mitten in Paris und fand damit so großen Anklang, dass dieses Fest seither jeden Juni stattfindet – nach folgenden Regeln: Jeder Gast muss zu einem präzisem Zeitpunkt an einem bestimmten Punkt sein und erhält dort (unter absoluter Geheimhaltung) weitere Anweisungen, sei es durch einen Helfer, sei es durch SMS und seit dem Siegeszug des Internets natürlich vermehrt darüber.

Zum 20. Jubiläum kamen 7.400 Personen zu Fuß, mit der Metro und mit 45 !! Reisebussen innerhalb von nur 2-3 Minuten an einem Punkt der Champs Elysée an und schlugen ihre Tische und Stühle so schnell auf, dass die Polizei keine Zeit fand, sie daran zu hindern.

Schnell fand die Tradition auch in Deutschland (und Kanada) Nachahmer und der Darmstädter Event zählt zu den Größten in Deutschland.

2012 findet das Dîner in Darmstadt erneut statt und zwar am

15. Juni 2012

Der Ort ist natürlich noch geheim und wird erst kurzfristig kommuniziert. Z.B. bei Xing, auf Facebook oder bei Twitter mit dem Hash-Tag  #LeDineEnBlanc. Allein auf Facebook gibt es bereits 1.600 Teilnahme-Zusagen.

Also: Jetzt schon mal Ausstattung zurecht legen, Essen auswählen und Zeit freihalten. Ach, und Wunderkerzen gehören auch mit dazu. Wird bestimmt ein großer Spaß. Das Wetter soll übrigens toll werden.

Le Dîner en Blanc auf:

Twitter

https://twitter.com/#!/search/%23LeDineEnBlanc

Xing

https://www.xing.com/events/le-diner-en-blanc-darmstadt-2012-958371

Facebook

http://www.facebook.com/events/177213492396945/

 

Video vom 2011er Event beim HR

 

 

 

Berichte vom letzten Jahr in Darmstadt:
Le Dîner en Blanc am 15.Juni 2012 in Darmstadt: Bericht und Fotos

http://blogs.taz.de/tischgespraech/2011/06/19/le_diner_en_blanc/

 

Weitere Veröffentlichungen zur 2012-Veranstaltung:

http://www.eventstoday.de/Le_Dner_en_Blanc_Darmstadt_2012_Darmstadt_Hessen-E825253.aspx?d=15.06.2012

http://faktis.net/essen-trinken/dinner-in-weiss

 

Linksammlung Darmstädter Geschichte

Wie ein Historiker einmal Opfer zu Tätern gemacht hat

Zum Riwwelmatthes-Denkmal

Überlegungen zur Wildhube

Über Darmstadts Namensgeber „Darmund“

Über den Namen: Böllenfalltor 1

Artikel der Badischen Zeitung zur Ausstellungseröffnung der Darmstädter Geschichtswerkstatt über Karl Plagge (1897 in Darmstadt geboren, 1957 hier gestorben), der viele jüdische Zwangsarbeiter vor der Erschießung durch die SS rettete

Hexenverfolgungen Darmstadt 1582 – Teil 1

Hexenverfolgungen Darmstadt 1582 – Teil 2

Johann Konrad Dippel als angebliche Vorlage für den Roman Frankenstein (PDF)

Die Eingemeindung Bessungens

Zigeuner in Darmstadt

Zeitreise durchs Martinsviertel

 

Siehe die Seite Linksammlung für weitere Links zu Darmstadt und historischen Themen.

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Spannende Kinofilme im Mai 2012

Ausgerechnet Sibirien

 

Mehr Infos:

http://kinos-darmstadt.de/page.php?page=274&ignore_frames=1&film=974576

 

 

Lachsfischen im Jemen

 

 

Mehr Infos:  http://lachsfischen-im-jemen.de/

 

La Yuma – Der eigene Weg

 

 

Mehr Infos: http://kinos-darmstadt.de/page.php?page=274&ignore_frames=1&film=9990605

 

Dark Shadows

 

 

Mehr Infos: http://kinos-darmstadt.de/page.php?page=274&ignore_frames=1&film=956390

 

 

Lola

 

http://youtu.be/BdaFOcn84mM

 

Mehr Infos: http://kinos-darmstadt.de/page.php?page=274&ignore_frames=1&film=733

 

Mama Africa – Miriam Makeba

 

 

Mehr Infos: http://youtu.be/BdaFOcn84mM

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Iron Sky Premiere äh Preview in Darmstadt

Am 4. April ist es soweit: Die Nazis kommen! – und zwar vom Mond direkt nach Darmstadt:

Werbung für ne Iron Sky Preview in Darmstadt am 4. April 2012

Iron Sky Preview am 4.4. um23:59 im Cinemaxx. Geht jemand mit ? Wer von dem Film noch nicht gehört, findet hier den Trailer. Nix für jedermann.

Aber: Was zieht Mann bloß an zu diesem Event?

l

 

 

 

 

 

 

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Darmstadt gegen Rechts

Heute fand in Darmstadt eine Demonstration „Darmstadt gegen Rechts“ statt, zu der alle Darmstädter Parteien – außer der NPD –  sowie viele Darmstädter Organisationen aufgerufen (die CDU ist dort nicht genannt, da sie sich erst später entschieden hat, die Demo zu unterstützen) hatten. Anlass war das Gedenken an die von den Nazi-Terroristen („NSU“) verüben Morde im gesamten Bundesgebiet.

Die Teilnehmerzahl (vielleicht 1.000 Leut-  laut Polizei waren es 800, was ich aber für untertrieben halte) wird jetzt die Nazis nicht unbedingt beeindruckt haben, allerdings lief die Werbung auch nicht besonders – ich selbst habe davon erst in allerletzter Minute erfahren und sehr spontan teilgenommen. Insofern muss man davon ausgehen, dass viele gar nicht wussten, dass das heute stattfindet. Dennoch hat der Weg durch die Stadt sicher bei einigen Leuten zum Nachdenken geführt .

Bedauerlich jedoch, dass weder Transparente noch (an Passanten verteilte) Flugblätter das Thema Rassismus und Fremdenangst in der Mitte der Gesellschaft zum Thema gemacht haben. Da wurde eine Chance vertan.

Interessant und neu für mich war die Information, dass der „Wetzlarer Kurier“, der vom stellvertretenden CDU-Fraktionsvorsitzenden Hans-Jürgen Irmer herausgegeben wird, regelmäßig rassistische Hetze gegen Muslime, Sinti und Roma und andere Minderheiten in Deutschland betreibt, die einer NPD –Rhetorik gleicht. Wie eine hochrangiges CDU Mitglied so etwas tun kann, ohne von seiner (christlichen!) Partei rausgeworfen zu werden, ist mir unbegreiflich.

Uffbasse hat die Demo auch kritisch kommentiert. Dem kann ich weitgehend zustimmen.

Hier ein paar Impressionen von der Kundgebung und bunten Demonstration :

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Der Jazz-ige Musikkalender: Weihnachten und Januar

Donnerstag, 22. Dezember 2011, 20:30 Uhr

Parole P!  Durch die Darmstädter Nacht mit… P wie Partheil
Centralstation, Lounge, Eintritt: frei

 

Freitag, 23. Dezember 2011, 20.30 Uhr
Förderverein Jazz e.V. präsentiert:

Bessunger (Weihnachts-)Jam Session

Gewölbekeller unterm Jazzinstitut

Eintritt: frei

 

Freitag, 13. Januar 2012
CD-Release „Chants d’Ombre“ mit Jürgen Wuchners Deep Talking
Jürgen Wuchner (b), Wollie Kaiser (bs), Manfred Becker (accord), Janusz Stefanski (d)

Freitag, 27. Januar 2012
Bessunger Jam Session

Gewölbekeller unterm Jazzinstitut

Eintritt: frei

 

Freitag, 10. Februar 2012
JazzTalk 088 Daniel Erdmann
Daniel Erdmann (sax), Vincent Courtois (cello), Frank Möbus (g), Samuel Rohrer (d)

 

Freitag, 17. Februar 2012

DEEP SCHROTT

Andreas Kaling (bs), Wollie Kaiser (bs), Jan Klare (bs), Dirk Raulf (bs)


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