
Tanze, als wenn keiner zuschaut
Singe, als wenn keiner zuhört
Lebe, als gäbe es kein Morgen.
Mehr Zitate und Weisheiten in der Kategorie Zitate und Weisheiten.
Keinen Neun-mal-Sechs Beitrag mehr verpassen: Das E-Mail Abo nutzen.
März 15
Gepostet von Carsten in Kinderkram, Zitate und andere Weisheiten | Keine Kommentare

Tanze, als wenn keiner zuschaut
Singe, als wenn keiner zuhört
Lebe, als gäbe es kein Morgen.
Mehr Zitate und Weisheiten in der Kategorie Zitate und Weisheiten.
Keinen Neun-mal-Sechs Beitrag mehr verpassen: Das E-Mail Abo nutzen.
März 14
Gepostet von arthuro in Fremde Länder, fremde Sitten, Ist das Kunst, oder kann das weg?, Lyrik, Politik | 3 Kommentare

Der Pastor segnet schon wieder deutsche Krieghandlungen
(bestochen mit dem Amt der Bundespräsidenten)
bevor er die Soldaten in den Tod schickt
für die Profite der DAX Unternehmen
und sichere Arbeitspätze in der
Mordwaffen-Herstellungsindustrie
Staatsräson statt fünftes Gebot, weil:
Was sollen wir auch sonst machen mit den vielen Arbeitslosen?
Jahrelang haben wir sie mit Hartz mürbe gemacht
jeden noch so beschissenen Job anzunehmen
und an Ego-Shootern trainiert.
Bevor sie jetzt vielleicht eine augenblicklich gänzlich unpassende Revolte
anzetteln
schicken wir sie doch besser zum Krepieren nach
wo immer wenigstens ihr Tod noch deutschen Interessen dient.
Und wo sie vielleicht vorher noch die Flüchtlingszahlen minimieren
bevor die schon wieder medienwirksam im Mittelmeer ersaufen.
Schwere Entscheidungen

zwischen Moral und Pflicht
diese Tapferkeit
diesen Mut
sollte doch unbedingt mit einer Sold-Erhöhung von 10% belohnen werden
nicht für die Todgeweihten
sondern für die unerschrockenen Helden
die solches den BILD-Lesern als unvermeidliche Christenpflicht
verkaufen
müssen
Wo andere deine Euros begehren, da halt ihnen die Waffe an den Kopf
hat doch schon Jesus Christus gepredigt.
In etwa. Grob.
Oder so ähnlich.
Und wenn er denn sein muss,
dann ist so ein Krieg ja noch lange kein Mord.
Wenn so ein Afghane, oder
eine dieser verschleierten, unterdrückten Afghaninnen, oder eines
von diesen großäugigen, ungläubigen Kindern
dort (=weit weg von HIER)

durch deutsche Soldaten
oder deutsche Waffen
(unbeabsichtigt!)
gekillt werden
dann ist das halt
Gottes Wille!
und auf keinen Fall
so schlimm
wie die Pille danach.
AMEN
Weitere Lyrik von Arthuro de las Cosas:
in music
crazy me
w/ and w/out you
Todfeinde zu unseren Gunsten
Schwerer Rückfall
Murder my Sweet
memories of the blazing sun
Die Sehnsucht des Dichters nach dem .
Fotos: Ausstellung Smart Pistols von Kata Legrady im MKK Karlsruhe, aufgenommen von Carsten Buchholz.
Keinen Neun-mal-Sechs Beitrag mehr verpassen: Das E-Mail Abo nutzen.
Tags: Arthuro de las Cosas, Deutschland, Gauck, Krieg, Pille danach, Rüstung, Soldaten
März 12
Gepostet von Carsten in Bildungspolitik, Darmstadt, Schule | Keine Kommentare
Die schwarz-grüne Landesregierung setzt im Streit um G8/ G9 auf Wahlfreiheit. Doch in Darmstadt gebe es diese Wahlfreiheit nicht, beklagen sich Eltern. Die Gymnasien bieten hier ausschließlich die verkürzte Gymnasialzeit an. Doch Eltern wünschen sich eine Alternative zum Turbo-Abi:
http://www.youtube.com/watch?v=7UqRaR4p7lg#t=48
Quelle: Hessenschau
Man sollte jedoch auch nicht vergessen, dass an den Gesamtschulen, die ja auch zum Abitur führen, durchaus G9 angeboten wird.
Siehe dazu auch:
Keinen Neun-mal-Sechs Beitrag mehr verpassen: Das E-Mail Abo nutzen.
Tags: Bertolt-Brecht-Schule, CDU, Eleonorenschule, G8, G9, Georg-Büchner-Schule, Gymnasium, Hans-Jürgen Krell, Hessen, Justus-Liebig-Schule, Lichtenbergschule, Ludwig-Georgs-Gymnasium, Rafael Reißer, Viktoriaschule
März 10
Gepostet von Carsten in Humor, Journalismus, Sport ist Mord | 2 Kommentare
Eine (mindestens) missglückte Ferrero-Werbung inspiriert mich zu ein paar Gedanken rund um Frauen und Männern in Fußball, Werbung und Medien:
Auslöser: Luca Hammer hat in seinem Blog-Beitrag Jungs sind Weltmeister, Mädels sind Spielerfrauen? auf eine Prospekt-Abbildung der Ferrero-Kampange zur Fussball WM (der Männer!) (siehe Bild) darauf hingewiesen, dass hier der Eindruck erweckt wird, es gäbe nur (männliche) Weltmeister und Spielerfrauen (obwohl doch Weltmeisterschaft der Frauen weniger lang zurückliegt als die der Männer).
In einer Stellungnahme antwortet Ferrero darauf hin:
die beiden abgebildeten Motive sind nur ein kleiner Teil einer ganzen WM-Sonderedition, die mit verschiedenen Motiven das Fußball-Ereignis des Jahres feiern will. Dabei wurden unterschiedliche Begriffe, Bilder und Redewendungen rund um die Fußballwelt aufgenommen und spielerisch und mit einem Augenzwinkern aufs Ü-Ei gebracht. Beschreibungen wie „Abseitsversteher“, „Flankengott“, „Megafan“, „Spielemacher“ gehören ebenso dazu wie allgemeine Begriffe aus dem Fußball wie „Oleee!“ oder „Tooooor“.
Durch die Abbildung auf dem Zettel des Einzelhändlers würde fälschlich den Eindruck erweckt, „dass es nur diese zwei Eier mit Begriffen aus dem Fußball gibt und dass das eine explizit für Mädchen und das andere nur für Jungen gedacht ist.“
Also alles gut und nur der Einzelhändler hats verbockt?
Nein, für jemanden, der sich gern mit Sprache beschäftigt, zeigt dieses „Missgeschick“ sehr schön auf, wie stark doch unsere schöne moderne Fußballwelt immer noch durch billige Geschlechter-Stereotype geprägt ist. Nicht unbedingt der Begriff „Spielerfrauen“ zeigt das, sondern die Nicht-Existenz der anderen Begriffe:
Und: Sind die gleichgeschlechtlichen LebenspartnerInnen
Und warum redet keineR davon? Weil es sich so bescheuert anhört? So bescheuert wie der Begriff „Spielerfrauen“ auch ist, wenn man mal darüber nachdenkt. Sie reduzieren die Menschen auf eine Funktion in einer Beziehung.
Das ist so wie wenn du mit deinem Partner / deiner Partnerin auf eine Party gehst, und du wirst allen nur als „der Ehemann“ oder „die Ehefrau“ vorgestellt – ohne Namen.
Natürlich machen das die Sportjournalisten nicht aus Nachlässigkeit oder Bösartigkeit – nein, sie brauchen den Klatsch, um zu überbrücken, dass sie vor, während oder nach dem Spiel nichts fachlich Relevantes zu sagen haben. Deshalb versuchen sie, unsere Aufmerksamkeit auf irrelevante Nebenaspekte zu lenken – damit wir länger vor der Fernseher ausharren.
„Große Leute sprechen über Ideen. Durchschnittliche Leute sprechen über Dinge. Kleine Leute sprechen über andere Leute.“
(Unbekannt)
Wer also zukünftig unbedarft den Begriff verwendet, sollte sich (mindestens von mir) solche Fragen gefallen lassen. Schon allein, weils (mir) Spass macht. Und vielleicht regt es ein paar WerberInnen und Sportjournalisten an, zukünftig auf so einen blöden Begriff einfach zu verzichten.
Siehe dazu auch: Das Interview mit Sprachwissenschaftler Prof. Dr. Anatol Stefanowitsch: “Bis zur letzten Patrone” – wie Sprache diskriminiert“ im Rheinneckarblog.
Keinen Neun-mal-Sechs Beitrag mehr verpassen: Das E-Mail Abo nutzen.
März 8
Gepostet von Carsten in Bücher, Ist das Kunst, oder kann das weg?, Lyrik | 2 Kommentare
Jede bessere Buchhandlung hat auch ein Regal mit Lyrik. Da stehen oben die Bände mit den deutschen Klassikern, sofern sie mindestens 500 Jahre tot sind und keinem mehr weh tun können: Goethe, Schiller, … Die verkaufen sich anscheinend immer, und sei es als vergeblicher Versuch von Bildungsbürgern, wild Pubertierenden deutsche Kultur näher zu bringen. Was mit diesem Material ungefähr so erfolgreich sein dürfte, wie ihnen die Odenwaldhölle als In–Location schmackhaft zu machen. Vielleicht verkaufen sie sich aber auch gar nicht und stehen nur da, weil sie halt da stehen müssen.
Drunter steht dann fast überall die „Reim dich oder ich fress dich“-Lyrik. Das gesamte Spektrum von religiöser Tageslosungen bis hin zu esoterischer Sinnsuche. Herzzerreißend illustriert mit Sonnenuntergängen und Tier-Baby-Fotos. Verkauft sich anscheinend gut, das Zeug. Oder die BuchhändlerInnen bekommen ne fette Provision allein fürs Ausstellen.
Echte Lyrik findest du in Buchhandlungen nicht. Weder einen Jandl, einen Fausner, noch eine Jellineck, und schon gar keine Gioconda Belli. Wer in deutschen Buchhandlungen moderne Lyrik finden will, muss in die Musik-CD Abteilung gehen.
Auch sonst drängt sich moderne Lyrik nicht gerade auf. Im Gegenteil: Es ist echt schwer, über normale Medien überhaupt mit Lyrik in Berührung zu kommen.
Die „Maulhure“ ist die Gegenthese zu den schwülstigen Schmuddelecken des deutschen Bildungsbürgertums. Sie nennt sich selbst „underground literature magazin“ und sie gibt den wiederborstigsten, den gescheitertsten und den absonderlichsten Typen der gegenwärtigen deutschen Lyrik eine Möglichkeit, ihr textlichen Absonderungen zu veröffentlichen.
In der Maulhure versammelt sich – auf je rund 100 Seiten und „in zwangloser Folge“ (zwei Ausgaben seit 2010 und eine Dritte für 2014 im Druck) Texte und Autoren, die jeder kommerziell denkende Verlag als „kommerzieller Selbstmord“ ablehnen würde. Nicht weil sie schlecht sind- sondern allein, weil sie den Anforderungen des Marktes nicht entsprechen: Weder sind die Autoren irgendwie B-, C- oder D-Promis, noch entsprechen die Texte in Form oder Inhalte den Erwartungen des zahlungskräftigen und kulturell willigen Bürgertums (s.o.).
U
nd ja, in der Maulhure finde ich durchaus Texte, die ich in jeder anderen Kunstform freigiebig mit dem Wort „Müll“ belegen würde. Zum Beispiel, weil sie sprachlich dem eigenen Anliegen nicht gerecht werden. Weil sie alles ignorieren, was mir in Deutschunterricht, Journalismus und Erziehung als gut, richtig und schön eingebläut wurde. Kruden Wort- und Satzkonstruktionen, die den gesunden Sprachverstand herausfordern. Nach einem Lektor schreien, ja, mir suggerieren, sogar ich könne das angemessener, treffender, besser ausdrücken (was ich natürlich definitiv nicht kann).
Also alles Schrott?
Wenn ich ehrlich bin: Nein!
Erstens gibt es in der Maulhure echte sprachliche Perlen und genial treffende Texte. Zweitens sind es gerade einige von den richtig krummen Texten, die mich trotz meines Impulses, sie nicht freiwillig in der Kategorie „Lyrik“ willkommen zu heißen, berühren, emotional ansprechen oder inspirieren. Mehr als andere (etablierte) Lyrik, die zwar meist gekonnter und kunstfertiger rüberkommt –mich aber oft nicht erreicht. Und trotz meines anfänglichen Wiederwillens muss ich feststellen, das mir die Lektüre der Maulhure ein echtes Vergnügen bereitet.
Doch abseits des Unterhaltungsfaktors: Ist das auch Kunst?
Da Kunst ein umstrittener, ja, ich kann mit Recht behaupten, subjektiver Begriff ist, kann nur ein Vergleich mit bereits „etablierter“ Kunst weiterhelfen: Indem ich einen beliebigen (ernsthaften) Lyrik-Sammelband aus dem Regal greife – von einem renommierten Literatur-Verlag. Und dessen Texte mit denen der Maulhure vergleiche. Den Rest des Eintrags lesen. »
Tags: Benedikt Maria Kramer, Florian Günther, Frank Bröker, Jerk Götterwind, Jörg Herbig, Marcus Mohr, Maulhure, Ni Gudix, Stefan Heuer, Susann Klossek, Sybille Lengauer, Underground Literatur Magazin, Urs Böke, Zeitschrift
Spannende Musik – nicht neu, aber von mir neu entdeckt Und wie oft auf schrägen Wegen (Die Black Keys habe ich z.B.- in der Videothek entdeckt).
Ich habe mit Entertain auf Arte den Film „Tomboy“ aufgenommen. Und als ich in den gestern Abend mal reinschauen wollte, habe ich – anders als sonst (warum auch immer) – nicht gleich zum Filmanfang vorgespult (die Aufnahme beginnt immer ein paar Minuten früher, damit ich den Anfang des Films nicht verpasse, wenn sich das TV Programm mal kurzfristig verzögert). Und davor lief ein (nicht unspannendes) Magazin namens „Tracks„, das ich bisher nicht kannte. Da haben sie die Sängerin Mariana Yegros von La Yegros interviewed und die wiederum hat dabei – warum auch immer – das Album „Hip Kit“ von Les Rita Mitsouko in der Hand gehalten. Und von denen haben sie dann noch einen Song gespielt haben. Und dann eine Live-Aufnahme von La Yegros.
Naja, Tomboy hab ich mir dann nicht mehr angeschaut. Sondern Musik gehört. Hier sei sie euch vorgestellt:
Les Rita Mitsouko
ist eine ziemlich alte Band und wenn ich sie bisher übersehen habe, dann vor allem, weil ich ziemlich wenig frankophil bin. Ein blinder Fleck, zugegeben, den ich aber (seit Delikatessen, Baise Moi und Nouvelle Vague) wirklich langsam mal angehen sollte.
Nun hier zur Vorstellung von Les Rita Mitsouko ihr Song „Tongue Dance“ (bekannt geworden sind sie mit „Marcia Baila„, den ich aber fast schon konventionell finde – fast) :
http://www.youtube.com/watch?v=PTW3ntWr4Z8
Mehr Infos zu Les Rita Mitsouko bei laut.de, eine Zusammenstellung weiterer Songs in meiner YouTube Merkliste.
La Yegros
aufgenommen am 04.05.2013 im Ringlokschuppen, Mülheim a. d. Ruhr.
Mehr Infos zu La Yegros bei laut.de, eine Zusammenstellung weiterer Songs in meiner YouTube Merkliste.
Siehe auch: Weitere Beiträge in der Kategorie Musik, wie zum Bleistift
Keinen Neun-mal-Sechs Beitrag mehr verpassen: Das E-Mail Abo nutzen.
Tags: Argentinien, arte, Frankreich, La Yegros, Les Rita Mitsouko, Tongue Dance, Tracks, Viene de Mi
Feb. 23
Gepostet von Carsten in Bildungspolitik, Darmstadt, Hessen, LTW 2013, Politik, Schule | 1 Kommentar
Am 20.2.2014 war Mathias Wagner, Bildungssprecher und Fraktionsvorsitzender der Grünen im hessischen Landtag in Darmstadt. Eingeladen hatte der AK Bildung der Darmstädter Grünen.
Die erste Erkenntnis meines Besuches dort: Die Darmstädter Grünen sind keine Partei der SchülerInnen und Jugendlichen mehr. Erstes Indiz: Es waren weder „normale“ SchülerInnen anwesend, noch VertreterInnen des Stadtschülerrates und auch nicht der Grünen Jugend. Es war nicht klar, ob dieses gar nicht eingeladen / angesprochen wurden, oder bevorzugt hatten, der Veranstaltung fernzubleiben.
Eine noch größere Distanz zeigte sich, als Daniela Wagner in ihrem Grußwort betonte, dass die CDU-Grüne-Landesregierung in der Bildungspolitik die Interessen der Eltern und LehrerInnen berücksichtigen wolle. Mein Rückfrage, warum sie nicht auch die Interessen der SchülerInnen berücksichtigen wolle, verstand sie gar nicht, sondern entgegnete ehrlich verwundert: „Aber wir machen das doch für die SchülerInnen.“
Verständlich, warum ich das absolut unmöglich finde?
Nein? Dann stellt euch mal vor, ein Mann würde sagen: „Frauen müssen in der Politik nicht mitreden, weil die Männer machen doch die Politik für die Frauen.“
Durch solche Aussagen werden SchülerInnen werden zu Objekten der Bildungspolitik degradiert, statt als eigene Interessensgruppe anerkannt und beteiligt zu werden. Für eine Regeirungspartei ist das natürlich praktisch, weil SchülerInnen als direkt und unmittelbar Betroffene der Bildungspoltik in der Regel radikalere Forderungen haben und auch ungeduldiger sind bei der Umsetzung von Verbesserungen. Aber solche Aussagen zeugen darüber hinaus von einer „von oben herab“-Haltung, die Jugendliche weiter von der Politik (und den Grünen!) entfremdet. Das allgemeine Unverständnis, mit dem das Podium wie auch das Publikum auf meinen Einwurf reagierten, zeigt, wie nötig ein kompletter Generationswechsel bei den Grünen wäre. Den Rest des Eintrags lesen. »
Tags: CDU, Chancengleichheit, G8, G9, Ganztagsschule, Grüne. SchülerInnen, Inklusiuon, Klassenstärke, Koalittion, LehrerInnen, Lehrerversorgung, Mathias Wagner, Schwarz-Grün
Feb. 21
Gepostet von Carsten in Darmstadt, Fotografie, Ist das Kunst, oder kann das weg? | Keine Kommentare
Update 16.1.2015: Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine Fotoausstellung. Die Vernissage findet am Donnerstag, den 26.02.2015 in Darmstadt statt.
Der Ort und weitere Details werden noch bekanntgegeben: www.unwort-bilder.de
Eine Gruppe Darmstädter FotografInnen wartet jedes Jahr gespannt auf einen bestimmten Termin im Januar. Denn erst dann können sie loslegen. Denn dann wird von vier SprachwissenschafterInnen und einer JournalistIn das „Unwort des Jahres“ verkündet.
Sprachliche Ausdrücke werden dadurch zu Unwörtern, dass sie von Sprechern entweder gedankenlos oder mit kritikwürdigen Intentionen verwendet werden, und dies im öffentlichen Kontext […]. Die Kritik an ihnen ist Ausdruck der Hoffnung auf mehr Verantwortung im sprachlichen Handeln.
Ziel der sprachkritischen Aktion „Unwort des Jahres“ ist es, das Sprachbewusstsein und die Sprachsensibilität in der Bevölkerung fördern. Sie lenkt den Blick auf sachlich unangemessene oder inhumane Formulierungen im öffentlichen Sprachgebrauch, um damit zu alltäglicher sprachkritischer Reflexion aufzufordern.
Was das mit den Darmstädter FotografInnen zu tun hat? Nun, diese haben sich zum Ziel gesetzt, in kürzester Zeit dieses Wort (beziehungsweise die Kritik am Gebrauch dieses Wortes) fotografisch umzusetzen.
Heute (am 20. Februar) hat die Ausstellung der Ergebnisse eröffnet und ist (leider) nur für wenige Tage (bis Sonntag, 23.2.) zu sehen. Deshalb hier eine kurze Rezension, um zum Besuch anzuregen.
Den Rest des Eintrags lesen. »
Tags: Albrecht, Andreas Zierhut, Christoph Kelz, Design Haus, Fotoausstellung, Haag, Jens Steingässer, Julia Essl, Nouki Jan Ehlers, Rahel Welsen, Stefan Daub, Unwort des Jahres
Feb. 17
Gepostet von gastbeitrag in Fremde Länder, fremde Sitten, Gastbeiträge | Keine Kommentare
An dieser Stelle möchte ich mal eine Lanze für Ägypten brechen:
Das Land (vom Zoll abgesehen) hat mich positiv überrascht. Ich habe ziemlich viel Nerv und Abzocke erwartet, das ist aber nicht so. Die Ägypter sind sehr freundlich, wir werden oft einfach so auf der Straße mit „Welcome“ angesprochen oder bekommen das einfach nur zugerufen. Selbst die Kutschenfahrer, Souvenirverkäufer und Felukka-Kapitäne, die einen halt immer ansprechen, ob man nicht was kaufen oder mitfahren möchte, fragen und wenn man „Nein, danke“ sagt, ist das okay. Nur einmal war es nervig, an den Pyramiden, da hat sich ein Verkäufer nicht damit zufrieden gegeben. Aber das war nur ein einziges Mal und es war am absoluten Touristen-Spot. Ansonsten habe ich die Ägypter wirklich nur als freundlich und hilfsbereit erlebt.Auch von der Sicherheit her sollte man sich keine Gedanken machen. Wir hatten keinerlei Probleme und haben auch keine Probleme gehört oder gesehen. Es ist vielleicht nicht die beste Idee, nach dem Freitagsgebet auf den Tahrir-Platz zu gehen, sonst muss man sich da keine Gedanken machen. Die Ägypter achten darauf, dass den Touristen nichts passiert, vor allem jetzt, wo so wenige da sind. Um es mal in Zahlen zu fassen: In Assuan, einem absoluten Touristenort, haben wir an einem Tag nur 5 gesehen, am nächsten immerhin 20, das aber auch nur, weil gerade 3 Kreuzfahrtschiffe angelegt haben.Ein großer Vorteil der ausbleibenden Touristen ist, dass man die Sehenswürdigkeiten fast für sich alleine hat. Sowohl an der Pompeius-Säule als auch in den Katakomben waren wir die einzigen ausländischen Touristen. Und das sind die Top-Sights von Alexandria! An den Pyramiden von Gizeh, haben wir gerade mal 20-30 ausländische Touristen gesehen (von einem Bus voller Chinesen mal abgesehen). Aber nur 20-30, das ist nix! Und was man denkt, dass sich die Souvenirverkäufer dann auf die verbleibenden stürzen, stimmt nicht.Wie gesagt: Ein sehr angenehmes Land mit sehr guter touristischer Infrastruktur, das im Moment jeden Touristen gebrauchen kann.
Also: Wenn Ihr einen Urlaub plant, fahrt nach Ägypten, solange die Situation noch so günstig ist und Ihr die Sehenswürdigkeiten für Euch alleine habt! Aber lasst Auto oder Motorrad zuhause, das kriegt Ihr so schnell nicht mehr wieder aus dem Land raus ;-).
Foto: Mulle
Siehe auch weitere Beiträge in der Kategorie „Gastbeiträge“ :
Keinen Neun-mal-Sechs Beitrag mehr verpassen: Das E-Mail Abo nutzen.
Tags: Ägypten, Mulle, Tahrir-Platz
Feb. 17
Gepostet von arthuro in Ist das Kunst, oder kann das weg?, Lyrik, Musik | 3 Kommentare
I first
fell in love
with the
beat
was gently moved by
rhythms and shaken
by counter rhythms
driven into pure
insanity by offbeats and
undercurrents
those intriguing
melodies
of passion, pain and power
wanted
again and again
those voices of strength, protest and longing
but
while
nothing
moved me
like the sharp force of high speed pitches
I always deeply
craved the
thundering bass lines
longed for those slow moves
of desire
badada dadada da dadda da
until I
finally
discovered
the
incredible
sound of silence
All I wanna do now
is
move in music
feel the music
be wrapped in music
completely
music all around me
music inside my head
music crumbling and curling in my stomach
music stepping my feet
music swinging my hips
music shakin my whole body
music wither my heart
cause all my love is music
I could be happy
if
there was nothing
but music
I could selfishly
destroy
the whole world
and happily
kill all mankind
if that would leave me
with nothing but
an empty dance floor
and those
strange beautiful music
all around
and inside
my head
my heart
me
Weitere Lyrik von Arthuro de las Cosas:
Foto: Carsten Buchholz
Keinen Neun-mal-Sechs Beitrag mehr verpassen: Das E-Mail Abo nutzen.
Tags: Arthuro de las Cosas, Lyrics
Klick hier und erhalte 25 Euro Ermäßigung für dein eigenes Internet-Projekt bei Domain Factory.
Arclite Theme von digitalnature | powered by WordPress