Autsch!
Gilf auch im Englischen: Why Punctuation can save lifes
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Vorsicht: Rausch aus der Torte
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Jan. 24
Gepostet von Carsten in Essen und Genuss, Humor, Internet, Kinderkram | Keine Kommentare
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Tags: Gefahr, Interpunktion, Satzzeichen
Jan. 23
Gepostet von Carsten in Darmstadt, Geschichte, Ist das Kunst, oder kann das weg?, Politik | 1 Kommentar
Vor einiger Zeit bin ich auf ein seltsames und irritierendes Projekt gestoßen: Titel „Durmstädter Brandnamen“. Brandnacht sagte mir ja etwas. Aber: Durmstädter? Meinen die Darmstadt damit? Und der Name des Veranstalters: Louise Bostanian – das klingt so gar nicht, als wären die von hier. Klingt nach USA (Boston). Fremd.
Also so ganz nach meinem Geschmack. Und nachdem ich mich durch die künstliche Umständlichkeit der Projekt-Beschreibung und ihre akademischen Wortgebilde gearbeitet und sie gedanklich entwirrt hatte, hatte ich folgendes Verstanden:
Es handelt sich um eine Kunstprojekt auf historischer Grundlage und mit politischen Implikationen. Der Künstler Louise Bostanian – gleichzeitig geborener Darmstädter und doch kein typischer Hesse – will die Namen der Menschen zu Papier bringen, die die Darmstädter Brandnacht erlebten oder nicht überlebten. Zu Papier bringen heißt: Eine kaligraphische Niederschrift aller Namen die er in Erfahrung bringen kann – auf einer riesigen Rolle Papier oder Pergament.
„Darmstädter Brandnacht“ ist der Name für das Flächenbombardement der Darmstädter Innenstadt am Ende des 2. Weltkrieges, bei dem am 11. September 1944 ungefähr 11.500 DarmstädterInnen starben und große Teile der Innenstadt zerstört wurden. Die beiden oberirdischen Luftschutzbunker auf der Knell sind stumme Zeugen und Mahnmale an den Schrecken der Bombardements des zweiten Weltkrieges.
So klar mir nun auch das „Was“ war, dem „Warum“ – warum dieses eine historische Ereignis, warum das Aufschreiben der Namen, warum jetzt- war ich nicht nähergekommen. Insbesondere vor dem Hintergrund von aktuellen Bemühungen rechter Kreise, durch Betonung der Opfer des zweiten Weltkrieges in Deutschland die Verbrechen der Nazis zu relativieren und neue nationale Feindbilder aufzubauen, schien mir das Projekt und insbesondere die Verwendung des Begriffes „Mord“ zumindest unangemessen, wenn nicht sogar falsch. Und kritisierte das in deutlichen Worten.
Das war damals als abschießendes Statement gemeint. Doch zum einen erhielt ich aus dem eigenen Freundeskreis Kritik (Tenor: Das Töten in jedem Krieg ist Mord), zum anderen gelang es Louise Bostanian mich davon zu überzeugen, das seine Absichten keineswegs in die Richtung gingen, aus der meine Bedenken kamen. Und dass er ein nachdenklicher und reflektierender Gesprächspartner ist. Was zwar meine Kritik am Projekt nicht beseitigte, aber eine Grundlage für den sich daraus entwickelnden Dialog war. Und bevor ich hier meine Kritik erneuere und – auf Basis des Erfahrenen – schärfe, möchte ich zunächst die Absichten und Ziele, die es Louise Bostanian mit dem Projekt verfolgt, möglichst verständlich darstellen.

Der Glaskubus am Güterbahnhof erinnert an die Deportation von Juden, Sinti und Roma in das Todeslager Auschwitz-Birkenau.
Das ist auch notwendig, weil Louise Bostanian für dieses Kunstprojekt erhebliche persönliche Anfeindungen und falsche Unterstellungen von poltischen Zielen erfahren musste. Beides hilft in keiner Weise und steht einer inhaltlichen Kritik unnötig im Weg.
Geboren wurde das Projekt aus Louise Bostanians Erfahrung, das viele Deutsche Probleme damit haben, über die eigenen jüngere Geschichte im Allgemeinen und im besonderen auch das Leid der eigenen Bevölkerung im 2. Weltkrieg überhaupt zu sprechen.
Louise Bostanian fand das erstaunlich. Und problematisch. Psychologisch sei die andauernde Leugnung von Leid problematisch und verhindere, dass Trauerprozess abgeschlossen werde. Darmstadt in dieser Sichtweise in der Leugnungsphase des Trauerprozesses steckengeblieben. Und er beschloss sich diesem Phänomen mit der oben geschilderten Methode zu nähern. Er schreibt selbst dazu:
«Durmstädter Brandnamen» ist ein ent-abstrahierendes Mahnmal [….]
Nur offene, gegenseitige Aussprache des Leids, gegenseitiges Verstehen des Leids, gegenseitige Schuldbekenntnisse, gegenseitige Reuebezeugungen und gegenseitiges Vertrauen vermögen echte Aussöhnung und Vergebung zu erwirken.
«Durmstädter Brandnamen» verweist auf die Faktizität von Leid infolge der Brandnacht, bemüht sich um Geltung und möchte echte Aussöhnung und Vergebung erwirken.
Louise Bostanian ist sich dabei von Anfang an bewusst gewesen, dass an vielen Orten (insbesondere Dresden) neue und alte Nazis versuchen den Terror und die Kriegstreiberei der Nazis mit dem Verweis auf den Schrecken der Bombenangriffe der Alliierten zu verteidigen oder zumindest zu relativieren. Eine perfide Strategie, auf die dümmere Menschen jedoch scheinbar schnell hereinfallen.
Macht das Louise Bostanian zu einem Helfeshelfer der Nazis? Macht er ihr Geschäft? Hilft er ihnen?
Louise Bostanian ist in Darmstadt geboren und aufgewachsen. Doch seine Eltern sind ägyptisch-armenischer Herkunft und nach langem Aufenthalt in Frankreich nach Darmstadt gekommen. Sein etwas „anderes“ Aussehen hat auch rassistische Reaktionen hervorgerufen.
Trotzdem hat er solche Vorwürfe, den Nazis in die Hände zu spielen – mal mehr, mal weniger aggressiv formuliert – vielfach in privaten Nachrichten erhalten. Zu seinem Bedauern haben nur wenige Kritiker die öffentliche Diskussion über diese Vorwürfe gesucht. Aus einer solchen Diskussion könnte ein öffentlicher Lern- und Denkprozess entstehen, der über einfache Kategorien hinausgeht.
Warum aber bewegt sich einer wie Louise Bostanian dann überhaupt so gefährlich nahe am rechten Rand? Er schreibt:
Jedwedes Leid ist gravierend. Es ist weder messbar noch abwägbar. Die Faktizität von Leid ist nicht an Buße, Reue, Schuld, Sühne, Vergebung etc. gebunden, paradoxerweise allerdings die Geltung von Leid.
Er will ausdrücklich nicht die NS-Greultaten leugnen, will auch auf keinen „Opferstilisierung“ betreiben, will das Leid der Vielen nicht relativieren , in dem er „deutsches“ Leid in den Vordergrund setzt. Sondern er will Leid multiperspektivisch betrachten und die semantische Koppelung von Leid mit Opfer und Nicht-Leid mit Täter sprengen.
Seiner Meinung nach ist es schädlich – für die Betroffenen wie auch das kollektive Bewusstsein – wenn Leid aufgerechnet wird. Das Leid, das die Deutschen im 2. Weltkrieg über die Welt gebracht haben, kann – seiner Meinung nach – nicht verrechnet werden, mit dem Leid das die Menschen in der Darmstädter Brandnacht erlebten.
Und seiner Meinung nach lässt erst die Anerkennung des erlittenen Leides ein Lernen zu, während das zur Zeit überwiegend praktizierte „wegsehen“ ein Lernen verhindert. Jedoch will er – die Ergebnisse, zu der seine Methode führen kann, nicht vorgeben – was mich an meine Besprechung der Yoko Ono Ausstellung in der Schirn erinnerte, die als Vertreterin der Fluxus-Bewegung ebenfalls anregen wollte, ohne konkrete Handlungen vorzugeben
Erst auf meine konkrete Nachfrage, ob diese Beschäftigung mit dem Thema Leid zum Beispiel auch zu einer kritischen Sicht auf den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan führen könnte, wo ja auch der Einsatz von Militär mit humanitären Zielen gerechtfertigt wird, bestätigt Louise Bostanian, dass das ein Ergebnis sein könne – betont aber auch, dass er hier keine Deutung vorgeben wolle.
Das Projekt „Durmstädter Brandnamen“ ist also zunächst ein Kunstprojekt, das ein historisches Thema hat und aus dem sich politische Folgerungen ableiten lassen – aber dieses keineswegs automatisch tun. Eine öffentliche Diskussion über die möglichen Implikationen wünscht sich Louise Bostanian ausdrücklich. Die Verfremdung des Städtenamens und historischer Zitate sollen das deutlich machen.
Für Louise Bostanian selbst ist die eigentliche Arbeit am Projekt eher meditativ, er nennnt es „obsessiv-kompulsives Abschreiben“. Das präzise Abschreiben der Namen erfordere große Ruhe und volle Konzentration.
Sed lib♎ra from Louise Bostanian on Vimeo.
Dass er dabei möglicherweise auch Namen von Tätern und Täterinnen des Dritten Reiches – von Nazis oder Profiteuren der Judenverfolgung – schreibt, bringt ihn nicht aus der Fassung. Ihre Verbrechen könne man seiner Meinung nach nicht abwägen gegen ihren Tod. Und er betont, es sich um „kein gedenkendes Mal, sondern um ein Mahnmal handelt.“

Ein semi-autobiographischer «NS-Aufarbeitungsroman» von Uwe Timm: «Am Beispiel meines Bruders» • Größe: 50 × 70 cm • Material: Fineliner auf Papier • Methode: obsessiv-kompulsives Abschreiben • von Louise Bostanian
Das fertige Transparent will Louise Bostanian nach Abschluss der Arbeit den DarmstädterInnen zur Ausstellung überlassen. Doch noch ist es längst nicht soweit: Von den ungefähr 11.500 Menschen die beim Bombardement starben sind lediglich rund 4.000 auf der offiziellen Totenliste verzeichnet. verletzt, traumatisiert und rund 66.000 wurden obdachlos. 110.000 Einwohner zählte die Stadt damals – für sie alle hätte Louise Bostanian einen Platz auf seinem Transparent. Doch hat er über die offiziellen Listen hinaus wenig Feedback erhalten. Darmstadt hat sein Kunstprojekt – bisher – weitgehend ignoriert.
Soweit zu den Hintergründen des Projektes. Bisher so wenig kommentiert, wie es mir möglich war. Hier geht es weiter mit meinem persönlichen Kommentar dazu: Wurden doitsche Täter zu deutschen Opfern? – Warum ich das Projekt Durmstädter Brandnamen falsch finde, und dennoch will – jetzt, wo es da ist – das darüber diskutiert wird.
Zusammenfassung der bisherigen Diskussion: 11. September in Darmstadt – die Debatte tobt
Mehr Infos zum Projekt:
Webseite Durmstädter Brandnamen
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Tags: 2.Weltkrieg, 3.Reich, Brandnacht, Durmstädter Brandnamen, Krieg, Louise Bostanian, Nazis
Jan. 22
Gepostet von Carsten in Datenschutz, Internet | Keine Kommentare

GNU (deutsch und englisch [ˈgnuː]) ist ein unixähnliches Betriebssystem und vollständig Freie Software, die im Rahmen des 1984 gestarteten GNU-Projekts als Softwaresammlung von Anwendungen, Bibliotheken und Extras für Entwickler entwickelt wird. GNU steht unter der GNU General Public License (GPL).
Der Name GNU ist ein rekursives Akronym von GNU’s Not Unix (‚GNU ist Nicht Unix‘).
Mehr Infos: GNU auf Wikipedia
Siehe auch:
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Tags: GNU, grumphy cat, NSA, Piraten
Jan. 21
Gepostet von Carsten in Ist das Kunst, oder kann das weg? | Keine Kommentare
Geradezu direkt an der Schnittstelle zwischen Straßenkunst und Waldkunst bewegen sich Daniel Siering und Mario Shu (aus Potsdam) mit dieser Kunstaktion:

Tags: Daniel Siering, Mario Shu, Straßenkunst, Waldkunst
Jan. 21
Gepostet von arthuro in Arthuro de las Cosas, Englisch, Ist das Kunst, oder kann das weg?, Lyrik | 6 Kommentare
but this song keeps me up
balling
beating
bouncing
bashing
gainst my brain
skull
heart
rebel song
key-ping me awake
through the night
crazy me
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Jan. 21
Gepostet von Carsten in Englisch, Musik | Keine Kommentare
Incredible:
Against Me! – Transgender Dysphoria Blues
I just can’t stop listening to the title track!
Jan. 18
Gepostet von Carsten in Darmstadt, Fotografie, Ist das Kunst, oder kann das weg? | Keine Kommentare
Eigentlich wollte ich über diese Ausstellung nichts schreiben. Denn zum einen ist sie nur noch wenige Tage zu sehen (bis 21. Januar 2014), zum anderen hat mir auch nach Tagen immer noch niemand von den Darmstädter Tagen der Fotografie geantwortet, obwohl die E-Mail Adresse ausdrücklich angegeben wurde, um Öffnungszeiten zu erfragen. In Darmstadt sind scheinbar nur „Tage der Fotografie“, wenn im Literaturhaus Veranstaltungen stattfinden.
Nun hatte ich heute überraschend doch die Gelegenheit, vor der Veranstaltung zum 100. Geburtstag von Arno Schmidt ins Literaturhaus zu stürmen und mir die Bildserie „Bright Before Me the Signs Implore Me” von Jan Stradtmann anzusehen, zu der sowohl der Titel als auch das Pressebild mein Interesse geweckt hatten. Und damit hatte es sich mit dem „eigentlich“. Nicht wegen der Ausstellung, nicht wegen den Darmstädter Tagen der Fotografie – sondern nur und ausschließlich wegen dieser Bilder von Jan Stradtmann.
„Bright Before Me the Signs Implore Me” ist eine Serie von Ganzkörper-Portraits. Die Personen wurden von Stradtmann in einer (potentiell) alltäglichen Umgebung positioniert. Fast alle Personen schauen auf eine Art unbeteiligt, sehr neutral. Und in jedem Bild ist etwas off: Eine Fußstellung, ein Kleidungsstück, eine Tätigkeit, ein fehlendes Gewehr.
Diese leichten, fast zu übersehenden Verschiebungen der Realität erzeugen eine unwirkliche, kaum zu fassende Stimmung. Dazu kommt, dass es zwar zwischen einzelnen Bilder stilistische, inhaltliche, methodische und thematische Verbindungen gibt, aber eigentlich keine (offensichtliche) Verbindung, die sich über alle Bilder der Ausstellung zieht.
Und trotzdem konnte ich den verbindenden Faden fühlen – ohne ihn jedoch benennen zu können. Ganz stark! Großes Kunst!
Ich jedenfalls habe Feuer gefangen und lechze nach mehr von Stradtmann. Er hat heute einen neuen Fan gewonnen.
Einiges von ihm ist hier zu sehen: www.janstradtmann.de darunter auch die im LIteraturhaus teilweise (aber natürlich viel größer und eindrucksvoller) ausgestellte Serie„Bright Before Me the Signs Implore Me” .
Siehe auch:
Aktuelle Ausstellungen in / um Darmstadt
bis 26. Januar 2014 Géricault – Bilder auf Leben und Tod, Schirn, Frankfurt
bis 16. Februar 2014: haltlose gründe (Review) – Emmanuel Bornstein | Sven Kroner | Miriam Vlaming, Kunsthalle Darmstadt
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.
Tags: Jan Stradtmann
Jan. 17
Gepostet von Carsten in Englisch, Essen und Genuss, Fremde Länder, fremde Sitten, Humor | Keine Kommentare
Zeichensetzung kann Leben retten:
Siehe auch folgendene lustige Fundstücke:
Vorsicht: Rausch aus der Torte
Tags: Punctuation, Zeichensetzung
Jan. 16
Gepostet von Carsten in Ist das Kunst, oder kann das weg?, Lyrik | 5 Kommentare
Spät kommst Du
dieses Jahr
Gevatter Frost
verräterischer Genosse der Einsamkeit des Langstreckenläufers
zärtlich zerbeißt Du mir die Hände
Deine Todfeindin
bleich und schwach
doch wunderschön
blinzelt mir zwischen den Bäumen zu
als führe sie etwas im Schilde
Eurem Zwist
verdanken wir die
kurze Spanne unserer erbärmlichen Existenz
weil Ihr euch nicht einigen könnt, wer uns zuerst verschlingen darf
Viel zu wenig
wissen wir diese unverdiente Gnade zu schätzen
zu verschwenderisch vergeuden wir die so
geschenkte Zeit
Angeblich stehen
Ihre Chancen gut
die Schnellere zu sein
doch so wie ich Deinem
eisigem Atem nur kurzfristig
trotzen kann
soll – so sagen sie – unser Ende auch Ihr Ende sein
Ihr Imperialismus
nur ein Symptom Ihres eigenen Todes
So gesehen steht
Dein Endsieg längst fest
unser Grab: ein Kaltes
in den endlosen, leeren Weiten
Deines Reiches
Verzeih
wenn ich trotzdem
nächstes Mal dann
doch Handschuhe tragen
werde
Foto: Carsten Buchholz
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Tags: Arthuro de las Cosas, Frost, Laufen, Weltuntergang
Jan. 14
Gepostet von Carsten in @work, Englisch, Great Britain, USA | Keine Kommentare
Question:
Does a program run „under Linux“ or „on Linux“? Do I do things differently „under Linux and under Windows“ or „on Linux and on Windows“?
Answer:
Whether a program runs on Windows|Linux|OS or under it depends on the context.
In USE it boils down to this: If one speaks of the OS controlling the program, then it runs under the OS. If one merely speaks of the program and what platform it runs on, then it runs on the OS.
The difference is subtle, and not everyone would really notice. If you dont want to go this deep, on is probably more generic than under.
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Tags: Linux, on, Operation System, OS, Programme, Software, under, Windows
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