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John Cage: Lectures & Musicircus in Darmstadt

Darmstadt würdigt John Cage – unter anderem mit der Ausstellung „A House Full Of Music“ auf der Mathildenhöhe bis 9. September 2012, aber auch mit dieser Veranstaltung:

Cage 100 – Künstlerische Interventionen am Hauptbahnhof Darmstadt

An jedem Abend im Juli wird die hölzerne StageCage vor dem Darmstädter Hauptbahnhof zu einem Lese- und Musikraum mit Bezug auf John Cage, dessen 100sten Geburtstag Darmstadt derzeit um den ganzen Hauptbahnhof herum feiert.

An jedem Dienstag im Juli sind um 19 Uhr alle Bürgerinnen und Bürger Darmstadt aufgerufen, sich an einer Darmstädter Fassung von John Cages Komposition „Musicircus“ zu beteiligen.

Der Musicircus ist eine Art musikalischer Flashmob und lädt beliebig viele Musiker ein, mit beliebig vielen Instrumenten gemeinsam zu musizieren. Einzige Maßgabe: Alle müssen zur gleichen Zeit am selben Ort spielen. Kein Dirigent wird das Orchester anleiten. Es wird nichts abgesprochen, arrangiert oder organisiert. Und das Tolle daran ist: Jeder darf mitmachen. Es sind keinerlei musikalische Vorkenntnisse vonnöten, man muss zuvor nicht einmal ein Instrument in den Händen gehalten haben – trommeln kann man auch auf Blechdosen und singen kann jeder. Und auch die Blockflötenschülerin, der Straßenmusikant und der Jazzsaxophonist sind herzlich willkommen.

Weitere Veranstaltungen:

Täglich: Cage und Cola

Gastronomie/Alter Kiosk am ehemaligen Pavillon des Verkehrsamtes

Dienstag bis Samstag ab 18 Uhr
Sonntag 11 bis 18 Uhr

Donnerstag, 12. Juli 2012, Beginn: 18.00 Uhr

Lesung/StageCage
Hans-Henning Heinz und Ernst-Friedrich Krieger lesen Texte ihrer Wahl

Freitag, 13. Juli 2012, Beginn: 18.00 Uhr

Lesung & Diskussion/StageCage
Thomas Schäfer, Direktor des Internationalen Musikinstituts Darmstadt, und andere, lesen u.a. „Die Zukunft der Musik: Credo“ von John Cage
Eintritt frei!

Freitag, 13. Juli 2012, Beginn: 19.00 Uhr

‘life is NOT art enough’

Diskussion/StageCage
Anita Beckers in Diskussion mit Fluxus-Experten und einem Fluxus-Künstler
Eintritt frei!

 

Sonntag, 15. Juli 2012, Beginn: 18.00 Uhr

Lesung & Performance/StageCage
Klaus Reichert, ehemaliger Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, liest „Diary: How to Improve the World“ von John Cage

 

Sonntag, 15. Juli 2012, Beginn: 19.00 Uhr

Konzert/StageCage
Teilnehmer der 46. Internationalen Ferienkurse für Neue Musik
Eintritt frei!

 

Montag, 16. Juli 2012, Beginn: 18.00 Uhr
Lesung & Kulinarik/StageCage
Petra Blank, Rocky Beach Studio
Eintritt frei!

 

Pilzessen für John Cage

Montag, 16. Juli 2012, Beginn: 19.00 Uhr
Gastronomie/StageCage
Mit dem Pilzkünstler Fredie Beckmans aus Amsterdam
Eine ARTtafel in Kooperation von Müller & Müller, Ute Ritschel und dem Verein für Internationale Waldkunst

 

Dienstag, 17. Juli 2012, Beginn: 18.00 Uhr

Lesung/StageCage
Konsul Jeffrey Hill, US-Konsulat Frankfurt a.M.

 

Mittwoch, 18. Juli 2012, Beginn: 18:00 Uhr

Lesung & Performance/StageCage

 

Neue Musik im StageCage

Mittwoch, 18. Juli 2012, Beginn: 19.00 Uhr
Christian Dierstein, Percussion
Eintritt frei!

Neue Musik/StageCage

Donnerstag, 19. Juli 2012, Beginn: 18.00 Uhr
Ben Patterson, Fluxus-Künstler, performt „Cartridge-Music“ von John Cage
Eintritt frei!

 

Freitag, 20. Juli 2012, Beginn: 18.00 Uhr

Lesung & Performance/StageCage

 

Live-Klangsynthese im StageCage: Labor

Freitag, 20. Juli 2012, Beginn: 21.00 Uhr
Live-Klangsynthese subtraktiv und additiv unter Laborbedingungen mit Glorian Holtzweygh, Hendrik Schaede und Kolter
Eintritt frei!

 

John Cage: ASLSP

Samstag, 21. Juli, und Sonntag, 22. Juli 2012, Beginn: 10.00 Uhr
Non-stop-Performance/StageCage
Marino Formenti (Klavier)
spielt John Cage: ASLSP

 

Montag, 23. Juli 2012, Beginn: 18.00 Uhr
Lesung & Performance/StageCage
Stefan Fricke, hr2-kultur

 

Eine Veranstaltung des Architektursommers Rhein-Main.

Mehr Informationen zu den Veranstaltungen und den Veranstaltern: www.asrm-darmstadt.de

John Cage:

 

John Cage

John Cage

 

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Fotos und Rückblick: Le Dîner en Blanc 2012 in Darmstadt

 

Update: Das 2013er  Le Dîner en Blanc findet am 28. Juni 2013, um 20:00 Uhr statt. Der genaue Ort wird  ca. eine Stunde vorher hier auf der Neun mal Sechs Startseite veröffentlicht.

 

Am 15.6.2012 versammelten sich viele hundert Menschen vorm dem Staatstheater in Darmstadt, um zum fünften Mal „Le Dîner en Blanc“ zu zelebrieren.

Menschenmenge aus der Ferne - was ist denn da los?

Die Besucher des Staatstheater Darmstadt wundern sich:

Was ist denn da los?

Um 19:07 kam die ersehnte Meldung. Auf Facebook wurde der Ort für das diesjährige „Le Dîner en Blanc“ veröffentlicht: Der  Theaterplatz am Staatstheater.Schon wenige Minuten später begann sich der Platz zu füllen. Insgesamt waren es (je nach Schätzung) wohl zwischen 1.500 und 2.000 weiss gekleidete Personen, die den Theaterplatz an diesem Abend besetzen und zum Erstaunen zahlreicher Passanten und Theatergäste beitrugen. Viele trauten sich nicht die Teilnehmer zu fragen, doch viele Suchanfragen, die am Abend und am nächsten Tag bei diesem Blog eingingen („weiss Darmstadt Theaterplatz“) zeugen von der erweckten Neugierde.Als Teilnehmer am „Dîne en Blanc“ gehörte ich natürlich zu den weiß gekleideten Eingeweihten, die das Fest mit feierten. Details zu Kleidung, Deko und Essen erspare ich euch, aber ein paar Worte dazu, wie ich es fand, möchte ich euch zumuten.Das Le Dîne en Blanc ist eine sehr schöne, witzige und entspannte Veranstaltung. In Abgrenzung zu den üblichen Flash-Mobs ist es keine reine Show-Veranstaltung und anders als bei den Darmstädter  Festen steht hier nicht der Kommerz im Mittelpunkt. Dieser dominiert auch bei den anderswo verbreiteten „Taste of…“ Veranstaltungen. Beim Le Dîne en Blanc dagegen bringt jeder sein eigenes Essen und Trinken mit (keiner verdient daran) und die Farbe Weiß schafft ein verbindendes, Gemeinschafts-stiftendes  Element, dass einem auch Unbekannte näher sein/kommen lässt. Durch die langen Tischreihen entstehen einfache Möglichkeiten, auch Essen und Trinken miteinander zu teilen /auszutauschen und ins Gespräch zu kommen (nicht jede Clique für sich).Am beeindruckensten finde ich aber, dass es möglich ist, mit tausend Leuten zusammen ein Fest zu feiern, ohne dass ein riesiger Organisationsstab existiert und ohne dass hinterher Berge von Plastikmüll von Müllmännern entsorgt werden müssen. Denn nachdem der harte Kern spät Nachts das Gelände verlassen hatte, sah der Platz genauso sauber  oder sogar sauberer aus, als vor dem Beginn dieser  selbstorganisierten Veranstaltung.

Hier 89 Fotos vom „Dîne en Blanc“ (Klick aufs Bild für eine größere Version). Weitere Links zu Berichten und Fotos findet ihr am Ende.

 

 

Menschenmenge vor dem Theatert

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Die Sehnsucht des Dichters nach dem .

von Arthuro de las Cosas

Nachdenkliches Gesicht eines Affen (Grass nicht unähnlich)
Günther Grass – Wie er gezeigt werden muss (*)

Poesie
zarte Worte
kunstvolle Sätze
verletzliche Gedanken
offene Gefühle

Das Leben schneidet die Träume, Gefühle, Sehnsüchte entzwei
zermalmt zwischen Kontoauszug und Buchvertrag
Ständiger Kampf um die wahren Worte, die perfekten Sätze,
das gnädige Lob des Kritikers,
die Liebe des Publikums.

Ein einsamer Krieg ausgetragen auf kaltem Papier
Gegen sich selbst.

Ein Buch ist ein Buch ist ein Buch
Kein Leben.

Draußen – in der Tagessschau – tobt das Leben.
Reale Menschen, die kaum je
einen einzigen guten Satz über die Lippen bekommen
und doch 24/7/365 vortragen dürfen
auf allen Kanälen.

Obacht!
Wenn Dichterfürsten
Kriege erklären
Entschlossen den Mantel der Weisheit zu Boden werfen
Ihre Worte zur Front rufen
ob sie nun das Vierstromland erobern oder die heilige Nation verteidigen
oder die Unschuld deutscher Uboote

Endlich
Einmal richtig/wichtig sein
Schriften werden zu Eroberungsplänen
Metaphern zu Feindbildern
Jamben werden zu Marschbefehlen
Alliterationen zu Bombenteppichen über roten Dächern

Einmal Carl Schmidt
sein, einmal vorausmarschieren in die Stahlgewitter

Verzeiht ihnen, den greisen
Denkern, so kurz vor dem .

(ursprünglich gewidmet Hans Magnus Enzensberger und Peter Handke, und jetzt auch: Günther Grass…)

(*) Das Bild ist Günther Grass so ähnlich, wie sein Text „Was gesagt werden muss“ den geopolitischen Realitäten rund um den Iran, Israel und Deutschland.

Foto: Carsten Buchholz

Weitere Lyrik von Arthuro de las Cosas:

Die Tage der Schildkröte

Supernova

in music

There is more to life

w/ and w/out you

Murder my Sweet

memories of the blazing sun

Endlich wieder Kriege führen

Todfeinde zu unseren Gunsten

Schwerer Rückfall

Die Sehnsucht des Dichters nach dem .

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Schmotziger Dunstig

Impressionen aus Konstanz

Stopp!

Liebe LeserInnen, Friends, Followers und Kreise,
 

nach der meistens hektiststen Zeit des Jahres folgt nun das Weihnachtsfest.

 

Eine gute Gelegenheit, mal Abstand zu gewinnen, zu reflektieren, die Prioritäten zu ordnen und neue Pläne zu schmieden.

 

Da ihr vermutlich von Karten mit solchen subliminalen Botschaften in Form von Tannen, Kerzen, ect.überschwemmt werdet, will ich dem nicht eine weitere hinzufügen, sondern kurz und knapp (und technisch;-) teilen, was Besinnung meinen könnte: STOPP!

 

Wünsche euch ein frohes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und danach einen frischen, kraftvollen Start nach 2012. Damit es dann wieder heißt: Volle Kraft voraus!

Mit lieben Grüßen

Carsten

 

Mordor

 

Mein Hotel letzte Nacht.

Neun mal sechs auf dem Desktop

Wyssozki macht uns berühmt! Dank seiner Hilfe sind wir (trotz 6° C, Wind aus SW mit 19km/h und immerhin 66% Luftfeuchtigkeit! ) auf dem Darmstadt Desktop gelandet:

Heissa! Auch wenn diese Seite insgesamt ja doch sehr Sechs-lastig ist.

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New York Times: Predicting the Future of Computing

Spannende Aktion:

http://www.nytimes.com/interactive/2011/12/06/science/20111206-technology-timeline.html

The DACity-Daily berichtet über die nette Revoution von Darmstadt

Screenshot

In seiner Ausgabe vom 1.12. hat das DACity-Daily prominent auf meine Fotoreportage zur Justus-Liebig-Haus Besetzung hingewiesen.

Dank dafür.

 

Justus-Liebig-Haus: Die nette Revolution von nebenan

In Darmstadt wurde ein Haus besetzt. Das Justus-Liebig-Haus. Nach einer 800 Personen starken Demonstration zur Bildungspolitik haben bereits letzte Woche aufsässige Studenten  ein strategisch zentral gelegenes Gebäude der Stadt Darmstadt in ihre Gewalt gebracht und seither gehalten.

Seitdem ist jedoch weder ein allgemeiner Aufstand ausgebrochen, noch ist die Besetzung mangels Masse in sich zusammengebrochen und wurde auch nicht durch konterrevolutionäre Maßnahmen seitens der herrschenden Klasse gewaltsam beendet. Nachdem sogar das (*gähn*) Darmstädter Echo durchaus wohlwollend über diesen Akt der Rebellion berichtet hatte, wagte ich letzten Freitag selbst mutig den Vorstoß ins besetzte Haus, um mir persönlich ein Bild vom Stand der Rebellion zu machen.

Hier meine Foto-Reportage:

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