Artikel getaggt mit Weltpolitik

Meine eigene Verschwörungstheorie

Dieses und alle weiteren Bilder zu diesem Artikeln wurden mit KI erstellt und sollen lediglich die Argumente illustrieren – sie haben nciht den Anspruch Fakten darzustellen.

Die Erfinder von Verschwörungstheorien nennen ihre Produkte selten selbst Verschwörungstheorien. Meist präsentieren sie sie als Tatsachen, deren Wahrheit angeblich nur von den Mächtigen verschleiert wird.

Dahinter stehen unterschiedliche Motive. Manche Menschen erzählen solche Geschichten aus Spaß an der Provokation. Andere erkennen Muster und Zusammenhänge, die sie mit den verfügbaren Informationen nicht vollständig erklären können. Sie versuchen, Lücken in ihrem Weltbild zu schließen. Problematisch wird es erst dann, wenn aus einer Vermutung Gewissheit wird und alternative Erklärungen nicht mehr zugelassen werden.

Deshalb möchte ich ausdrücklich betonen: Was folgt, ist keine Tatsachenbehauptung. Es ist eine Theorie. Eine unbeweisbare Vermutung. Ein Gedankenspiel anhand beobachtbarer Muster. Sie kann richtig sein. Sie kann falsch sein. Vielleicht ist sie sogar eine klassische Verschwörungstheorie. Aber ich finde sie interessant genug, um sie einmal bis zu ihrem logischen Ende durchzudenken.

Meine nicht beweisbare Theorie zum Ukraine-Krieg

Keine Tatsache. Kein Beweis. Keine geheime Weltregierung im Keller. Keine rauchenden Männer mit Katzen auf dem Schoß.

Aber ein Muster.

Meine Theorie lautet: Es gibt eine Vielzahl von Staaten, Industrien und Machtapparaten, die kein überragendes Interesse daran haben, dass der Ukraine-Krieg schnell endet. Nicht unbedingt, weil sie den Krieg lieben. Sondern weil ein langer Krieg Russland wirtschaftlich, militärisch, politisch, finanziell und industriell maximal ausbluten lässt.

Die Ukraine bekommt Unterstützung. Aber oft gerade so, dass sie nicht untergeht. Nicht unbedingt so, dass sie den Krieg rasch und eindeutig zu ihren Gunsten entscheiden kann.

Den Rest des Eintrags lesen. »

Tags: , , , , , , ,

Venezuela – Der 30-Minuten-Krieg

Dieser Text von Trollhunter ist ausschließlich eine (interessante) Analyse der russischen Außenpolitik und soll keine Rechtfertigung der völkerrechtswidrigen Intervention der USA in Venezuela darstellen. Er diskutiert einen Seitenaspekt, dessen Ursache ich in einem weiteren Artikel in Kürze diskutieren möchte.


Es gibt geopolitische Momente, die wirken wie ein Witz, den keiner erzählen wollte. Venezuela ist jetzt einer davon. Nicht weil die USA plötzlich besonders kreativ geworden wären. Sondern weil diese Operation zeigt, was der Kreml seit zwei Jahren verzweifelt überschminkt: Russland ist global bewegungsunfähig. Kein Einfluss, keine Reaktion, kein Spielraum. Die Ukraine hat den gesamten Apparat so fixiert, dass von „Weltmacht“ nur noch Restgeräusch bleibt. Genau das meinte US-Außenminister Rubio, als er sagte, Russland sei „zu beschäftigt“, um wegen Venezuela irgendetwas zu tun. Das war kein Seitenhieb. Das war ein Totenschein.

Während amerikanische Spezialkräfte den venezolanischen Präsidenten aus dem Bett holen, steht Moskau daneben und fuchtelt mit Pressemitteilungen. „Internationales Piratentum“, „Verletzung der Souveränität“. Russland redet über Souveränität – das ist wie ein Brandstifter, der sich über Funkenflug beschwert. Die Welt lacht nicht. Sie zuckt mit den Schultern.

Interessant wird es, wenn man die letzten Jahre zusammenzählt. Russland wurde nicht überall militärisch vertrieben. Das wäre fast ehrenvoll. Russland wurde ignoriert. Armenien dreht sich weg. Aserbaidschan macht, was es will. Syrien ist ein Museum, die russischen Soldaten darin Dekoration. Und Venezuela, der angebliche Kronjuwel-Außenposten, fällt in dreißig Minuten auseinander. Zwanzig Jahre Kredite, Waffen, Berater, Wagner-Truppen – verdampft, bevor jemand das Licht ausschaltet. Russland hat jahrzehntelang Einfluss gekauft und nennt das bis heute „Partnerschaft“. Die Realität nennt es ein Mietverhältnis ohne Vertragsverlängerung.

Den Rest des Eintrags lesen. »

Tags: , , ,