Ich habe in den vergangenen Monaten viel mit KI gearbeitet – um Texte zu schreiben, Bilder zu erstellen oder Informationen zusammenzufassen. Ich habe auch ein wenig Vibe Coding ausprobiert – mit überraschend positiven Ergebnissen.
Natürlich macht mich das nicht zum Softwareentwickler. Aber es verändert die Grenze zwischen denen, die programmieren können, und denen, die lediglich eine Idee für ein digitales Werkzeug haben. Wenn KI einen wachsenden Teil der eigentlichen Codeerzeugung übernimmt, werden Problemverständnis, klare Anforderungen und kritisches Urteilsvermögen wichtiger. Fähigkeiten also, die nicht ausschließlich bei Programmierern liegen.
Doch welchen Einfluss hat das auf die Tätigkeit von Softwareentwicklern? Ein Artikel des Softwareentwicklers Devrim Ozcay auf Medium fragt: Was geschieht mit Menschen, deren Beruf bisher wesentlich darin bestand, selbst Code zu schreiben? Seine zugespitzte These lautet, dass Programmierer nicht einfach verschwinden – dass sich ihre Aufgabe und damit auch ihr beruflicher Wert aber deutlich verschieben.
Der Artikel geht von einer realen persönlichen Begebenheit aus, die für die grundsätzliche Frage jedoch nicht entscheidend ist, und erstreckt sich über mehrere längere Teile. Deshalb habe ich versucht, sein zentrales Argument hier auf Deutsch zusammenzufassen:
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